Die Vorbereitungen zu einem Probebetrieb laufen auf Hochtouren. Die Elektroinstallation ist abgeschlossen, die Konfiskat-Sammelstell ist am Netz. SmartCards sind vorprogrammiert und das Sicherheits-Schließsystem werden bereits verbaut.

Parallel werden Ausgabestellen für die SmartCards im südlichen Landkreis Miltenberg gelistet, sie werden die Ausgabe der Zutrittsberechtigungen vor Ort organisieren und wichtige Tipps zur Nutzung geben.

Vorgesehen sind Ausgabestellen in Altenbuch, Bürgstadt, Kirchzell, Miltenberg, Neunkirchen, Mönchberg und Weckbach. Es wurde eine Telefonhotline freigeschaltet und eine Mailadresse eingerichtet, die Sie ab sofort nutzen können wenn Sie fragen haben. Sie lauten:

Mit der noch ausstehenden offiziellen Eröffnung, wird die Sammelstelle rund um die Uhr mit der SmartCard zugänglich sein. Mit dem Erwerb der SmartCard erhalten Sie eine Nutzungssatzung, in der alle wichtigen Parameter für einen reibungslos laufendenden Betrieb der Konfiskat-Sammelstelle aufgelistet sind.Wir appellieren ab dem Zeitpunkt des laufenden Betriebs zur Prävention von Wildkrankheiten und -seuchen und sich dieser Alternative des Sammelsystems anzuschließen. Der Betriebsablauf wird sich einspielen müssen, die Behörden und die Interessensgemeinschaft sind daher für Anregungen zu Verbesserungen immer dankbar. 

Die Untere Jagdbehörde wird in einem Anschreiben alle Revierverantwortlichen im südlichen Landkreis Miltenberg  "unsere" Konfiskat-Sammelstelle empfehlen. Darin werden auch die Jägerinnen und Jäger benannt, die ehrenamtlich die Ausgabe der Zutrittsberechtigungen vor Ort organisieren.  

Beispiel SmartCard:

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Gänskerb in Bürgstadt 2018 mit den Hegegemeinschaften Eichenbühl und Miltenberg

19.11.2018 I Handwerk und extravaganter Genuss in der Gewölbehalle des Rathauses: Wildfleischpurismus aus der Region. Churfrankenjäger der Hegegemeinschaften Eichenbühl und Miltenberg würdigen das regionale Lebensmittel Wild. Ihre ganze Jagdleidenschaft fand sich in den dargebotenen Wildprodukten wieder. Das Wildererchili von Fleisch aus den Keulen heimischen Schwarzwildes fand ebenso reißenden Absatz, wie die üppig belegten Jägerbrett`l regional gearbeiteter Produkte. Auch für die Taschen gab es vielfältiges: Salamis vom Hirschen aus Dörnbach oder reines Wildschweinschmalz, angereichert mit Röstzwiebeln. Für den bestmöglichen Geschmack sorgten auch die Wildschweinsalamettis an diesem Tag. Dieser geräucherten Wurst ist jedes althergebrachte Mittel recht, in diesem Falle auch der traditionelle uralte Räucherschrank, den diese großartigen Rohwürste zuvor passieren mussten. Schon von weitem folgten die Kulinariker im Gewölbekeller ihrem Näschen und fanden die „Wurst“. Der Wurstmacher ordnet hier jeden einzelnen Produktionsschritt des Wurstmachens einzig und allein dem Geschmack des Endproduktes unter. Hat ein Genießer nur einmal diese angenehm rauchige Salametti verkostet, so verspürt er sofort das Ethos den der geschmackliche Unterschied gegenüber der Massenware ausmacht.

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Familientag 2018 in Bürgstadt

In einem gemütlichen Rahmen und in entspannter Atmosphäre fanden sich am Veranstaltungstag fast 100 Jägerinnen und Jäger mit Gästen in Bürgstadt ein. Das Jagdhornbläserkorps begleitete die Veranstaltung und trotzte der zähen Hitze an diesem Tag. Die BJV-Kreisgruppe Obernburg bereicherte mit ihrem "Wildmobil" diesen Nachmittag ebenso, wie die Anwesenheit von Falknern und einem Wüstenbussard. 

Der Vorsitzende Asmussen vor einem Teil der geladenen Gäste im Hof einer für Bürgstadt typischen Häckerwirtschaft. Links im Bild auf der Treppe das Jagdhornbläserkorps Miltenberg-Obernburg e.V.

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05.06.2018 I DJV: JAGD AUF WASCHBÄR & CO. MUSS ERLEICHTERT WERDEN            In einem aktuellen Fünf-Punkte-Papier betont der Deutsche Jagdverband Verband, dass im Kampf gegen die Ausbreitung invasiver Arten wie Waschbär & Co. nur die Jagd mit Falle und Waffe wirkungsvoll und tierschutzgerecht sei. Weiter erklärt der DJV: „Absurde Kastrationspläne der Tierschutzlobby für den Waschbär haben in Managementplänen keinen Platz.“ Dem DJV komme es bei der Umsetzung der EU-Verordnung zum Management invasiver Arten auf ein wissensbasiertes und praxisorientiertes Vorgehen an, so eine Pressemitteilung. Da eingeschleppte Arten wie Waschbär, Mink oder Marderhund keine Ländergrenzen beachteten, sei Effektivität nur auf Basis bundeseinheitlicher Standards möglich. Folgende fünf Punkte sind laut DJV elementar für eine konsequente Umsetzung der EU-Verordnung zum Management invasiver Arten:

  • 1. Der Jäger ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Eindämmung von Waschbär, Marderhund & Co. geht.
  • 2. Unnötige Einschränkungen der Jagd erschweren die Umsetzung der EU-Verordnung und müssen aufgehoben werden.
  • 3. Bejagungsverbote in Siedlungsgebieten und in Schutzgebieten müssen aufgehoben werden.
  • 4. Personelle und finanzielle Ressourcen müssen effektiv für die Reduktion invasiver, gebietsfremder Arten eingesetzt werden.
  • 5. Nichtjagdliche Maßnahmen müssen praktikabel und wirkungsvoll sein.

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Polizei Miltenberg hilft bei Rehkitzrettung 

Miltenberg. Im Laufe des Pfingstsonntags legte eine Rehmutter ihre beiden Kitze an der Staatsstraße Miltenberg-Eichenbühl in Höhe des Wasserhäuschen ab. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer beobachteten, wie die frisch gesetzten Kitze die steile Böschung zu ihrer Mutter nicht erklimmen konnten. Jäger wurden alarmiert und da sie innerhalb der Hegegemeinschaften gut vernetzt sind, konnten unmittelbar nach dem ersten Anruf helfende Kitzretter ausrücken. Unter schneller Mithilfe eines angeforderten Streifenwagens der Polizei Miltenberg, konnte mit Blaulicht die junge Kinderstube gesichert und an einer geeigneten Stelle wieder eingerichtet werden.

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Karlstadt 22.05.2018 I Vorkehrungen für die Schweinepest auch in anderen Landkreisen Im Landkreis Main-Spessart wurde jetzt neben den Wildsammelstellen in Aschfeld und Lohr eine weitere in Burgsinn eingerichtet. Der zuständige Chef des Veterinäramtes Korneli forderte die Bürgermeister auf, vorsorglich Personen für die Suche und Bergung toter Wildschweine zu suchen, Landwirte, Jäger, THW und Feuerwehren zu sensibilisieren und Einschlepprisiken zu beobachten, zum Beispiel Abfallbehälter an Parkplätzen.

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MÜNCHEN, 17.04.2018 I Bayerischer Aktionsplan Wolf. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität. Trotz internationalem Schutzstatus können nach geltender Rechtslage verhaltensauffällige Wölfe entnommen werden. Die Bayerische Staatsregierung bekennt sich zu einer flächendeckenden und dauerhaften Weidetierhaltung in Bayern. Um die Gefahr für die Bevölkerung, aber auch für Tiere auf ein Minimum zu reduzieren, soll durch den Bayerischen Aktionsplan Wolf die Größe der Wolfspopulation auf das artenschutzrechtlich Erforderliche begrenzt werden. Die Weidetierhaltung muss auch bei Wolfsanwesenheit ohne unzumutbare Mehraufwendungen flächendeckend und dauerhaft erhalten bleiben. Die Bayerische Staatsregierung setzt gezielt auf Präventionsmaßnahmen. Experten der Umwelt- und Landwirtschaftsverwaltung werden gemeinsam entscheiden, in welchen Herdenschutzzonen Präventionsmaßnahmen nicht möglich sind. In diesen Fällen ist zukünftig eine Entnahme des Wolfs trotz Artenschutz erlaubt. Zudem soll ein Förderprogramm für Präventionsmaßnahmen in Sachen Herdenschutz eingerichtet werden. Mögliche Schäden durch Wölfe werden auch in Zukunft vollumfänglich durch den Ausgleichsfonds große Beutegreifer ausgeglichen.

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05.03.2018 I Auch im südlichen Landkreis Miltenberg wird eine Konfiskat-Sammelstelle durch das Landratsamt Miltenberg eingerichtet. Diese wird auf der Liegenschaft des „Abwasserzweckverband Main-Mud Miltenberg“ voraussichtlich ab Mitte dieses Jahres für alle Jägerinnen und Jäger zugänglich sein, ebenso für Baulastträger und Gemeinden. Auf einer bebauten Fläche von etwa 80 qm², können dort rund um die Uhr an Werk-, Sonn- und Feiertagen verendet aufgefundene Wildtierkörper und Schwarzwildaufbrüche gemeinwohlverträglich entsorgt werden. Anstoß war eine Initiative von Jägern aus den Hegegemeinschaften Eichenbühl und Miltenberg, die aus diesem Anlass die Interessengemeinschaft Konfiskat-Sammelstelle Miltenberg Süd gegründet haben. Diese Interessengemeinschaft ist für den laufenden Betrieb, die hygienische Überwachung und Pflege verantwortlich, dies geschieht in enger Absprache mit den hiesigen Behörden. Es ist geplant, dass sich die Jägerschaft und weitere Berechtigte, über ein Schließsystem mit einer Transpondercard Zutritt in die Sammelstelle verschaffen können.Im nördlichen Landkreis Miltenberg wird bereits eine Konfiskat-Sammelstelle durch die Jägerschaft Obernburg betrieben, dort nutzen sämtliche 74 Jagdreviere, bis auf eine Ausnahme, die Sammelstelle regelmäßig.

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05.03.2018 I In etlichen Regionen Bayerns wurde die Aujeszkysche Krankheit bei Schwarzwild nachgewiesen: Das bedeutet für alle Hundebesitzer erhöhte Wachsamkeit und das Fernhalten ihrer Haustiere von lebendem Schwarzwild oder Kadavern hiervon. Aktuell verstarb ein Jagdhund im nördlichen Landkreis Landshut, ebenso bei Haßfurt, aber auch in unserem Nachbarland Hessen. Im Hessischen Odenwald verstarben 2017 zwei Hunde, davon einer bei Beerfelden, der sich offensichtlich in Bayern bei der Jagdausübung infizierte. Die Aufnahme des Virus erfolgt oronasal. Bei Katzen erfolgt die Virusaufnahme fast ausschließlich über rohes infiziertes Schweinefleisch, bei Hunden wird auch von einer Übertragung durch Biss eines infizierten Wildschweins berichtet.

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22.02.2018 I Wildschweinbejagung verstärken, gegen Afrikanische Schweinepest vorgehen: Jagdverband und Bauernverband rufen zur Anlage von Bejagungsschneisen im Mais auf Die Jagd im Mais ist von Mai bis Oktober möglich. Landwirte sollten durch die Anlage von sogenannten Bejagungsschneisen im Mais eine erfolgreiche Bejagung von Schwarzwild durch die Jäger unterstützen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen daher gemeinsam die Landwirte dazu auf, bei der diesjährigen Maisaussaat Bejagungsschneisen anzulegen. Die Voraussetzungen für deren unbürokratische und praxistaugliche Anlage sind bereits im vergangenen Jahr von einigen Bundesländern genutzt worden. Mit den vorhandenen Nutzungscodes im gemeinsamen Agrarförderungsantrag wird die Anlage von Blühstreifen und Bejagungsschneisen erleichtert. Infolge geeigneter Mischcodes entfalle die Notwendigkeit des Herausrechnens dieser Flächen, wodurch sich bürokratischer Aufwand und Rechtsunsicherheit reduzierten. Jetzt müsste diese Möglichkeit in allen Bundesländern zum nächstmöglichen Zeitpunkt geschaffen werden, forderten beiden Verbände. Quelle: DJV

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21.02.2018 I Verordnung zur Änderung der Schweinepest-Verordnung und der Verordnung über die Jagdzeiten. Christian Schmidt, Bundesminister BMEL verkündete am 21.02.2018 die Aufhebung der Schonzeiten für Schwarzwild zur 13. Sitzung im Parlament. Da Bundesrecht Landesrecht bricht, gelten nun auch in Bayern ab 21.02.2018 die Schonzeiten auf Schwarzwild nicht mehr. Der Minister: „Außerdem haben wir auch die Verordnung über die Jagdzeiten geändert, und zwar mit der Aufhebung der Schonzeiten für Schwarzwild, das als der wesentliche Überträger dieser Erkrankung („ASP“ Anm. Redaktion Churfrankenjäger) gelten würde, wenn sie in Deutschland ankommen würde. Die Schwarzwildpopulation soll ausgedünnt werden. Dabei wird der Elternschutz für die Tiere beachtet. Wir haben Regelungen gefunden, nach denen die Ausnahmen des Jagdrechts bei führenden Bachen aufrechterhalten werden, solange die Frischlinge allein nicht überlebensfähig sind“.

Weiterführender Link Protokoll 54/18 des Bundesrates vom 21.02.2018:  https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2018/0001-0100/54-18.pdf?__blob=publicationFile&v=1 

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 25.02.2018 I ASP: Derzeit wird über die Rolle der Wölfe bei Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest diskutiert. Auf Anfrage des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblattes hat das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit als zuständige Bundesbehörde mitgeteilt, es gebe keine Hinweise darauf, dass Wölfe bei der Verbreitung der ASP eine besondere Rolle spielen. Auch in dem Fall, dass ihr Fell kontaminiert werde oder sie virushaltige Kadaverteile wegschleppen, finde keine Vermehrung des Virus in bzw. auf diesen Tieren statt. Eine Darmpassage überlebe das Virus nicht. Auch wenn der Wolf weiter wandert als andere Raubtiere, wird davon ausgegangen, dass er keine Nahrungsvorräte mitnimmt und das kontaminierte Fell putzt. In seinem Internetauftritt räumt das FLI aber ein, dass eine mechanische Vektorfunktion (Verschleppung virushaltiger Kadaverteile, Kontamination des Fells/Gefieders) für Raubtiere und Aasfresser (Säuger, Vögel etc.) nicht generell ausgeschlossen werden kann.

Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt am 15.02.2018

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11.01.2018 I ASP: Während die Seuche langsam weiter nach Westen vorrückt…               In einer Pressekonferenz des BJV forderte Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des BJV, unter anderem die Einrichtung flächendeckend in ganz Bayern die Einführung staatlichen Konfiskat-Sammelstellen und noch mehr Unterstützung, um den hohen Aufwand der Schwarzwildjagd auszugleichen. Er fordert eine verpflichtende Fachschulung und einen Befähigungsnachweis für das Betreiben eines Saufangs sowie ein unbedingter Muttertierschutz, ebenso die Schonung der Leitbache und führender Bachen.

Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt;

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18.02.2018 I Auftaktveranstaltung am 17.02.2018 zum Forstliches Gutachten 2018      Der Veranstaltung folgten Waldeigentümer, Jagdgenossen, Behördenvertreter, Revierverantwortliche und Hegegemeinschaftsleiter. Forstdirektor Walter Adamek begrüßte in entspannter Atmosphäre die zahlreich erschienenen Teilnehmer am „Steinkopf“, in der Nähe der ehemaligen Nike-Station in Mainbullau, Gemarkung Miltenberg.

Den praktischen Teil dozierte sehr verständlich der erfahrene Revierleiter Ferdinand Hovens an einer geeigneten Weiserfläche, wie das Gutachten praktisch durchgeführt und Ergebnisse statistisch festgehalten werden. Weiserflächen sind ein probates Mittel um zu erkennen und zu verdeutlichen, wie sich die Waldverjüngung vor Ort entwickelt und wie sie durch Schalenwildverbiss, anderen Pflanzenfresser, die Wuchspotentiale des Standortes oder durch unterschiedlichen Konkurrenzkraft der Pflanzen beeinflusst wird. Bei der Auswahl wurde ein Standort unter Schirm auf leichter Hanglage mit ausreichendem Lichtangebot gewählt, wobei die Verjüngungssituation neben der Begleitvegetation und die Störungsfreiheit in hohem Maße übereinstimmen. Zur Auftaktveranstaltung des Forstlichten Gutachten 2018 im Stadtwalt Miltenberg wurde deutlich formuliert, dass der Leittrieb als entscheidendes Kriterium für die abschließende Beurteilung herangezogen wird.

Nach dem bayernweit einheitlichen Verfahren werden je Hegegemeinschaft mindestens 30 Verjüngungsflächen definiert, innerhalb dieser „Quadrate“ werden fünf Stichprobenpunkte begutachtet. Die Endergebnisse des Forstlichen Gutachtens werden voraussichtlich im November 2018 veröffentlicht. Zudem findet in den Grenzen der “roten“ Hegegemeinschaft 3 eine revierweise Aussage statt, In den „grünen“ Hegegemeinschaften dagegen werden ergänzende revierweise Aussagen erstellt, wenn dies für das einzelne Jagdrevier von zumindest einem Beteiligten (Jagdvorstand, Eigenjagdbesitzer, Revierinhaber, einzelne Jagdgenossen) gewünscht wird. Die Antragsteller können der Aufnahme beiwohnen

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15.02.2018 I Prävention gegen die ASP                                                                               Die Jäger der Kreisgruppe Schönthal i. d. Oberpfalz haben eine Sammelstelle für Schwarzwild-Abfälle errichtet. Der Kreisvorsitzende Hans Bürcky setzt auf Prävention wie andere seiner Kollegen aus den Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbandes. Eine erste hat die Waldmünchener Gruppe nun in Schönthal eingerichtet. Zwei Behälter - ausrangierte 240-Liter-Tonnen - stehen durch ein Zahlenschloss gesichert auf dem Gelände der Kläranlage bereit. In diese werden Jäger ab sofort ihre Schwarzwild-Abfälle werfen. Während die Tierreste von Reh und anderen Wildwiederkäuern weiterhin im Wald gemeinwohlverträglich „entsorgt“ werden.

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12.02.2018 I Institutleiter und Vizepräsident Prof. Dr. Franz J. Conraths im Friedrich-Loeffler-Institut befürwortet Konfiskat-Sammelstellen. Wie uns Herr Prof. Dr. Franz J. Conraths auf schriftliche Anfrage telefonisch mitteilt, dienen Konfiskat-Sammelstellen hervorragend als ASP-Seuchenprävention und sensibilisieren Jäger wie Bürger. Auch sei das tödliche Risiko, dass sich Hunde durch Aufnahme kontaminiertem Material mit dem Aujeszky-Virus anstecken, durch solche Maßnahmen sehr eingeschränkt. Quelle: Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Federal Research Institute for Animal Health, Südufer 10 | 17493 Greifswald - Insel Riems, Tel: +49 38351 7 1522 | Fax: +49 38351 7 15

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10.02.2018 I Hegeschauen in Bayern weiter Pflicht. Einem jungen Diplom-Forstwirt aus Murnau folgten weniger als 1 250 Personen seiner Petition zur Abschaffung der Hegeschauen in Bayern, dabei waren nur etwa 61 Prozent der Unterstützer selbst betroffen. Die Petition wurde am 31. Januar im Agrarausschuss des Bayerischen Landtags beraten und mit den Stimmen der CSU und den Freien Wählern abgelehnt.

Tenor: Es gebe keinen Grund, die Anweisung zu kippen. Die Hegeschauen hätten auch die Aufgabe, die Öffentlichkeit zu informieren. Der Forstmann vom Staffelsee argumentierte unter anderem, er empfinde das Präparieren der Trophäen als „ekelhaft und entwürdigend für das erlegte Wild“ und halte die Pflicht deshalb für unzumutbar. Er zählt zu den Kritikern die von einem anachronistischen Kult sprechen. Außerdem stellte er die Aussagekraft der Trophäenschauen infrage, die von bedeutenden Wissenschaftlern sehr wohl als Parameter über die Gesundheit der Tiere und das Sozialgefüge in einem Revier herangezogen werden können.

Fazit: Auch gerade in Zeiten von Seuchenprävention wie dem Erörtern gemeinsamer Jagdstrategien, schadet ein Kolloquium von Revierverantwortlichen mit ihren Jägerinnen und Jägern nicht.

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25.01.2018 I Einrichtung einer Wildkonfiskat-Sammelstelle für den südlichen Landkreis Miltenberg. Die Leiter der Hegegemeinschaften 2 und 3 bemühen sich seit vergangenen Jahres um die Einrichtung einer Wildkonfiskat-Sammelstelle für den südlichen Landkreis Miltenberg. Vorausgegangen waren zahlreiche Außentermine und Gespräche mit Experten, auch im Zusammenhang mit den dafür in Betracht kommenden Liegenschaften. Nach einem Termin im Landratsamt Miltenberg Mitte Januar, dem die Herren Landrat Scherf und Bgm. Demel beiwohnten, wie die zuständigen Behörden, den Kreisjagdberatern und Herrn Gerart (BJV-Obernburg) der bereits eine Wildkonfiskatstelle betreibt, wird die Umsetzung nun konkretisiert. Noch im Februar wird deshalb in einer Sitzung mit hochrangiger Besetzung über deren zeitnahe Einrichtung im südlichen Landkreis Miltenberg erfolgen.

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Verunfallte Sau verletzt Jäger schwer. Weilbach im Oktober 2017. Durch herumstehende Personen war es dem Jäger aus Sicherheitsgründen unmöglich, eine Schusswaffe einzusetzen. Daraufhin entschied der Jäger, das leidende Stück mit der blanken Waffe abzufangen. Der noch wehrhafte Schwarzkittel rammte sein Gebrech in den Arm des Jägers, der daraufhin ärztlich versorgt werden musste. Ein weiterer Jäger der mittlerweile eingetroffen war, erlöste das Stück.

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Tausende Euro für gefressene Kartoffeln. Weilbach im Oktober 2017. Was den bretonischen Bauern ihre „La Bonnotte“, die teuerste Kartoffel der Welt, ist eines Bio-Bauern aus der Region seine „Golden-Nugget-Kartoffel“. Bio-Wildschweine wissen scheinbar ganz genau was gut ist und machten sich über die wahren Kostbarkeiten her. Den entstandenen Schaden bezifferte der Geschädigte mit € 5.000,00. Der Genuss der kostbaren Knollen wird den Kartoffelborstlern nun zum Verhängnis werden. Die exklusive Wildfleischqualität weckt nämlich Begehrlichkeiten und endet hoffentlich in den Wildkammern.