++++ Schon wieder Trichinenbefall: Bei routinemäßiger Untersuchung wurde bereits Ende Mai ein Wildschwein, das im Raum Scheeßel/Fintel/Lkr. Rotenburg (NS) erlegt worden war, positiv auf Trichinen getestet. Das erlegte Wildschwein zeigte im lebenden Zustand keine Krankheitserscheinungen ++++ DJV empfiehlt: Ob erlegtes Reh oder aktuell eine Giraffe: Fotos von getöteten Wildtieren sorgen in sozialen Medien für Kritik an der Jagd. CIC und DJV fordern mehr Sensibilität der Jäger im Netz ++++ Fuchsjagd ist gut für die Artenvielfalt: Grundlage sind ein Dutzend aktuelle Veröffentlichungen. Tierschützer behaupten regelmäßig: Die Natur regelt sich selbst. Das Fazit von Wissenschaftlern: Fuchs, Waschbär und andere Raubsäuger haben einen negativen Einfluss auf bedrohte Arten, Jagd hilft ++++ Niedersachsen: Schießstand Waakhausen schließt nach über 50 Jahren Schießbetrieb, aufgrund öffentlichen Drucks. Dadurch verlieren nicht nur viele Jäger ihre Übungsmöglichkeit, sondern auch die Jungjägerausbildung von mehreren umliegenden Jägerschaften ist davon betroffen ++++ Gut gemeint und doch falsch gemacht: Eine 50-jährige Frau war nachts mit ihrem Auto auf der B2 in Richtung Weilheim (BY) unterwegs, als sie mit einem Reh kollidierte. Das Tier verstarb noch an der Unfallstelle. Um den Unfall zu melden, fuhr die Autofahrerin zur Polizeiinspektion Weilheim, lies aber das verendete Stück Rehwild ungesichert und mittig auf der Fahrbahn liegen. Während die Frau auf dem Weg zur Dienststelle war, fuhr eine weitere Autofahrerin über das tote Reh und beschädigte dabei die Stoßstange ihres PKW. Wildunfall: Unfallstelle muss immer gesichert werden. Gegen die 50-Jährige wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und anderer Ordnungswidrigkeiten ermittelt ++++ Die Serie der Neuinfektionen mit der Afrikanischen Schweinepest in Polen reißt nicht ab. In der Woche vom 27. Mai bis 2. Juni sind 35 weitere ASP-Fälle bei insgesamt 57 Wildschweinen aufgefallen. Fünf der Tiere wiesen zudem teilweise eine Resistenz gegen die Seuche auf. Die Funde erstreckten sich über die Wojewodschaften Masowien, Lublin und Podlachien in der Mitte und im Osten Polens ++++ 

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Worten folgen Taten: Jäger als Imker im Stadtwald Miltenberg

In Kooperation mit der Stadt Miltenberg, revierverantwortlichen Förstern Jägern und dem Ortsverein der Imker Miltenberg im Landesverband Bayerischer Imker summen nun im Stadtwald Miltenberg Bienenvölker. Bereits im Hegemagazin Frühjahr&Sommer 2018 war es im Leitartikel „Die Bienen in Wald und Flur“ eine Herzensangelegenheit der Hegegemeinschaften Miltenberg und Eichenbühl, sich für Bienen einzusetzen. Auch wir Jägerinnen und Jäger als staatlich geprüfte Tier- und Naturschützer können die Bienen unterstützen. Etwa jeder dritte Happen unseres Essens verdanken wir den gefährdeten Bienen. Experten errechnen den jährlichen Bestäubungswert durch Bienen in Deutschland auf etwa zwei Milliarden Euro. Im Rahmen unseres gewohnten Reviergangs in Wald und Flur, können wir oftmals mit einfachem Aufwand unterstützend helfen.

Ratschläge erhielten die Jägerinnen und Jäger vom Bayerischen Forstministerium und Herrn FAR Ferdinand Hovens. Die Stadt Miltenberg hatte für diese Aktion von Beginn an ein offenes Ohr und unterstützt das Vorhaben ausdrücklich. Somit hilft die Stadt Miltenberg In Sachen Waldnaturschutz in hervorragender Weise dieses Kleinprojekt “Bienenwald in Miltenberg" zu etablieren.

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Zahlen, Daten, Fakten zum Jagdjahr 2018/2019

Hegegemeinschaft 2 Eichenbühl (Neunkirchen bis Heppdiel): Hier wurden in den zurückliegenden drei Jahren 811 Rehe erlegt, 78 Rehe verludert aufgefunden und 145 Rehe totgefahren. Dies entspricht einem Gesamtabgang 1034 Stücken. Die Erfüllungsquote liegt bei 92 %. Diese Hegegemeinschaft, die den geringsten Waldanteil von 48 % aufweist, ist vom grünen wieder in den roten Bereich gerutscht. Das bedeutet, dass laut forstl. Gutachten der Verbiss als zu hoch eingestuft wurde und eine Abschussempfehlung zur Erhöhung des Rehwildabschusses ausgesprochen wurde. Dies bedeutet, dass beim nächsten forstl. Gutachten wieder für alle Reviere eine revierweise Aussage erstellt wird.

Hegegemeinschaft 3 Miltenberg (Hambrunn bis Miltenberg): In den letzten drei Jahren wurden 1013 Rehe erlegt, 48 Rehe verendet aufgefunden. 166 fielen wiederum dem Straßenverkehr zum Opfer. Somit betrug der Gesamtabgang 1227 Stücken Rehwild, was 94 % der Abschussvorgabe entspricht. Bereits in den Gutachten 2012 und 2015 war dargelegt worden, dass sich die Verbisssituation verschlechtert hat. Dieser Trend hielt an und der Verbiss wurde wiederum als zu hoch eingestuft und die Abschussempfehlung lautete „erhöhen“.

Hegegemeinschaft 5 Kirchzell (Beuchen/Preunschen/Watterbach): Hier wurden in den letzten drei Jahren 1036 Rehe erlegt, 88 verendet aufgefunden und 93 fielen dem Straßenverkehr zum Opfer. Somit hatten wir einen Gesamtabgang von 1217 Stücken Rehwild, was einem Erfüllungsgrad von 98 % entspricht. Diese Hegegemeinschaft mit dem größten Waldanteil von 73 % befindet sich im grünen Bereich, das heißt, dass die Verbissbelastung als tragbar eingestuft wurde. Die Abschüsse können in diesem Bereich beibehalten werden.

Schwarzwildstrecke im südlichen (Alt)Landkreis: 1484 Sauen wurden erlegt, 43 Sauen fielen dem Straßenverkehr zum Opfer, 12 Sauen wurden verendet aufgefunden. Somit hatten wir einen Gesamtabgang von 1539 Stück Schwarzwild. Die Strecke der erlegten, verunfallten und verendet aufgefundenen Sauen teilt sich wie folgt auf: Keiler 116, Bachen 116, Überläufer 698 und 609 Frischlinge.

Rotwild: Der Landkreis Miltenberg liegt zum Teil in der Rotwildgemeinschaft Spessart und Odenwald Auf dem Gebiet vom Spessart Süd (Landkreisfläche) kamen 84 Stück Rotwild, davon 2 Stücke als Fallwild und 3 Stücke als verunfallt, zur Strecke. Daneben wurden in den rotwildfreien Gebieten von Mönchberg und Großheubach noch weitere 5 Stücke Rotwild erlegt, die allerdings auf den Gesamtabschuss nicht angerechnet werden dürfen. Auf der Jagdfläche in unserem Teil vom Odenwald hatten wir im zurückliegenden Jagdjahr einen Abgang von 77 Stücken Rotwild, was 3 Stücke als Fallwild beinhaltet.

Sonstiges Schalenwild:

Muffelwild. Im südlichen Bereich der Hegegemeinschaft 3 wurden im vergangenen Jahr 17 Stück Muffelwild erlegt und zwar 3 Widder, 1 Altschaf, 4 Schmalschafe und 9 Lämmer.

Damwild. Bei dem ausgebrochenen Damwild im Bereich Faulbach wird einen Abgang von 2 Stücken, 1 Hirsch und 1 Alttier verifiziert. Bei diesem Wild hat sich in freier Wildbahn bereits auch schon Nachwuchs eingestellt.

Niederwild:

Füchse 466, Dachse 149, Waschbären 48, Marder 13, Marderhunde 3, Feldhasen 54, Graugänse 26, Kanadagänse 33, Nilgänse 68, Stockenten 60, Ringeltauben 11, Rabenkrähen 71, Elstern 55, Eichelhäher 31 und 18 Kormorane.

Wildunfälle:

Im Bereich der PI Miltenberg wurden die Beamten zu insgesamt 289 Wildunfällen gerufen, 108 Unfälle weniger als im Vorjahr mit 407 Stücken. Leider waren bei drei Unfällen Personenschaden zu beklagen. An ersten Stelle bei den Unfällen rangiert das Rehwild mit 203 Individuen, gefolgt vom Schwarzwild mit 32 Individuen, Füchse 19, Dachse 11 und Hasen 10. 

Quelle: Kreisjagdberater Miltenberg 

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Auch das Jagdhornbläserkorps Miltenberg-Obernburg verabschiedet Forstdirektor Walter Adamek

Miltenberg, 7. Juni 2019. Im voll besetzten Bürgersaal des alten Rathauses in Miltenberg wurde am Freitag Forstdirektor Walter Adamek in den Ruhestand verabschiedet. Forstrat Sebastian Spatz begrüßte die geladenen Gäste zur Feierstunde in Miltenberg. Alle Redner würdigten Adameks Wirken und dankten dem stets engagierten und sehr beliebten Forstmann. Stellvertretend für viele Jägerinnen und Jäger im Landkreis Miltenberg verabschiedete das Jagdhornbläserkorps den scheidenden Forstdirektor.

Das Jagdhornbläserkorps Miltenberg-Obernburg.

Rechts im Bild: Ludwig Angerer, Amtschef des AELF in Karlstadt während der Gratulation. 

Links im Bild: Forstdirektor Walter Adamek im Gespräch mit den Revierleitern Martin Jessberger und Friedrich Schöffler.

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Revierverantwortliche der Hegegemeinschaft Kirchzell übernehmen Vorreiterfunktion in der Causa Nachsuchevereinbarung

Hintergrund: Jedem Jäger sind § 22a des Bundesjagdgesetzes und Art. 37 des Bayerischen Jagdgesetzes bekannt. Zur Erinnerung sei hier nochmal der § 22a BJG zitiert:

Bundesjagdgesetz § 22a Verhinderung von vermeidbaren Schmerzen oder Leiden des Wildes (1) Um krankgeschossenes Wild vor vermeidbaren Schmerzen oder Leiden zu bewahren, ist dieses unverzüglich zu erlegen; das gleiche gilt für schwerkrankes Wild, es sei denn, dass es genügt und möglich ist, es zu fangen und zu versorgen. (2) Krankgeschossenes oder schwerkrankes Wild, das in einem fremden Jagdbezirk wechselt, darf nur verfolgt werden (Wildfolge), wenn mit dem Jagdausübungsberechtigten dieses Jagdbezirkes eine schriftliche Vereinbarung über die Wildfolge abgeschlossen worden ist. Die Länder erlassen nähere Bestimmungen, insbesondere über die Verpflichtung der Jagdausübungsberechtigten benachbarter Jagdbezirke, Vereinbarungen über die Wildfolge zu treffen; sie können darüber hinaus die Vorschriften über die Wildfolge ergänzen oder erweitern.

Um sowohl Satz 1 als auch 2 gerecht zu werden ist es gesetzlich verpflichtend und aus tierschutzrechtlichen Gründen mehr als sinnvoll, schriftliche Vereinbarungen über die Wildfolge in Nachbarreviere zu erstellen. Mündliche Abmachungen unter den Nachbarn sind mehr als nichts, bei rechtlichen Streitigkeiten juristisch auch nichts wert.

Aus diesem Grund wurde in der Hegegemeinschaft 642 (MIL V), Kirchzell, eine schriftliche Nachsuche- bzw. Wildfolgevereinbarung in Angriff genommen. Langjährigen Bitten des äußerst erfahrenen und als bestätigter Nachsucheführer für die Landesjagdverbände Baden-Württemberg und Hessen tätigen Bodo Ballmann wurde damit endlich Rechnung getragen.

16 Reviere schon unterschrieben

Bei einer Sitzung in kleiner Runde im Januar 2019 übernahm Peter Hennig, Revierpächter des Eigenjagdreviers 1 Kirchzell, die Aufgabe einen Entwurf einer solchen Vereinbarung zu erstellen und anschließend den 21 Revierbevollmächtigten der Hegegemeinschaft zur Begutachtung und Stellungnahme vorzulegen. Nach wenigen aber sinnvollen Korrekturvorschlägen liegt nun eine Wildfolgevereinbarung vor, die bis jetzt von 16 Revierverantwortlichen unterschrieben worden ist. (Anmerkung Redaktion: Aktuell beteiligen sich laut Hegegemeinschaftsleiter Peter Hennig Kirchzell am 27. Mai 18 Reviere) Die restlichen zwei Reviere haben natürlich jederzeit noch die Möglichkeit, dem o.g. Paragraphen bzw. Artikel gerecht zu werden und sich der überzeugten Mehrheit anzuschließen.

5 Nachsucheführer arbeiten mit

Bis jetzt wurden auch fünf Nachsucheführer gefunden, die sich bereit erklärten und mit Unterschrift dokumentierten, dass sie mit ihren geprüften Hunden für Nachsuchen im Revier und notfalls über Reviergrenzen hinweg zur Verfügung stehen. Wer weiß, wieviel Zeit und Arbeit investiert werden muss um einen Hund durch entsprechende Prüfungen zu bringen, um anschließend für andere Jäger die angebleite Sau und den wehrhaften Geweihten aufzuspüren und notfalls von seinen Leiden zu erlösen, der wird sicher dankbar sein, dass die Nachsuche in das Nachbarrevier auch dann gewährleistet ist, wenn der Nachbar nicht erreichbar ist. Voraussetzung ist natürlich, dass der Reviernachbar ebenfalls die Wildfolgevereinbarung unterzeichnet hat. Ansonsten endet die Nachsuche an der Reviergrenze und wertvolles Wildbret geht verloren, bzw. das verletzte Wild erlebt noch schmerzhafte Stunden oder Tage. Dies kann aber nicht im Sinn von waidgerechten Jägern sein.

Zusammenarbeit mit allen Hegegemeinschaften möglich

Hegegemeinschaftsleiter Peter Hennig bietet den anderen 7 Hegegemeinschaften im Gesamtlandkreis Miltenberg an, die Nachsuchevereinbarung zu übernehmen, um sie anschließend auf die jeweiligen Gegebenheiten abzuändern.

Ausweis geplant

Die Nachsucheführer erhalten einen kleinen Ausweis mit den teilnehmenden Revieren in der jeweiligen Hegegemeinschaft. Damit sind sie und eine bewaffnete Begleitperson jederzeit auf einer rechtlich gesicherten Position. Ein deutlich geäußerter Wunsch seitens der Hundeführer ist, dass solche Regelungen doch bitte überall getroffen würden. Das würde so manche Nachsuche vereinfachen und auch zeitlich verkürzen. Weiterführende Informationen erteilt sehr gerne Peter Hennig: puh_hennig@t-online.de.

Verfasser: Peter Hennig, HGL V Kirchzell

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Großer Andrang beim Jägerstammtisch

Am 16. Mai trafen sich 14 Revierverantwortliche, Vertreter der Forstbehörde und Jagdkollegen verschiedener Hegegemeinschaften zu einem Jägerstammtisch bei Miltenberg. Auch fachliche Themen standen im Fokus wie Erfolge und Misserfolge zur derzeitigen Jagd auf Schalenwild oder Abläufe zum Anschussseminar im September 2019.

Besonderer Aufmerksamkeit der Anwesenden erfreute sich der Beitrag von Hegegemeinschaftsleiter Peter Hennig der Hegegemeinschaft Kirchzell. Unterstütz von Nachsucheführer Bodo Ballmann aus Kirchzell, wurde ein Nachsuchekonzept der dortigen Revierverantwortlichen vorgestellt. Darin verpflichten sich Revierverantwortliche aus tierschutzrechtlichen Gründen, Nachsuchen über mehrere Reviergrenzen hinweg gegenseitig zu dulden. Die anwesenden Revierverantwortlichen der Hegegemeinschaft Miltenberg möchten das Konzept übernehmen.

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Wildvermarktung

Der Mainland Miltenberg - Churfranken e.V. räumt die Nutzung der Wortmarke „Churfranken“ für die Namensgebung „Churfrankenjäger“ ein. Hierzu wird derzeit an einem entsprechenden öffentlichkeitswirksamen Logo gearbeitet, dessen Erscheinungsbild den Erfordernissen der Mainland Miltenberg - Churfranken e.V. gerecht wird. 

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WUZ Vol. 2

Die Neuanfertigung von über 100 Wild-Unfall-Zeichen für die Polizeiinspektionen Miltenberg, Obernburg, Alzenau und Aschaffenburg konnten über großzügige Geldspenden finanziert werden. Spender waren neben der BJV-Kreisgruppe Obernburg Unternehmen aus der Region und Jägerinnen und Jäger, nicht nur aus dem Landkreis Miltenberg. Allen Spendern danken wir von ganzem Herzen für ihr großzügiges Engagement. In einer kleinen Broschüre „Wild-Unfall-Zeichen“ werden die Spender ebenfalls gewürdigt. Möchten auch Sie für WUZ Geld spenden, melden Sie sich bei Michael Huber oder Bodo Ballmann.

Spenderliste: BJV-Kreisgruppe Obernburg, Fa. GOTHAER Versicherungen U. Fries in Niedernberg und Mömlingen, Interforst-Hess in Kirchzell, Präzisionsjagd Michael Steinbach in Miltenberg-Breitendiel, Forstgeräte und Forsttechnik Büchler in Kirchzell, Autohaus Walter in Kirchzell, Harald Beier (Wernau), Ralf Booms (Welver), Prof. Dr. Gondring, Hans Grosz, Torsten Hecht, Peter Hennig, Sebastian Hennig, Ferdinand Hovens, Familie Huber, Alfred Meixner, Sebastian Höh, Jürgen Reichel, Peter Rohe, Josef Schellenberger, Ulla Schnatz, Jörg Zimmermann (Gornau/Witzschdorf), Rudi Zoll.

In der nächsten Ausgabe PIRSCH 09 lesen Sie aktuelles über die WUZ.

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Wildkonfiskat-Sammelstelle Miltenberg läuft reibungslos - Behörden und Jäger sehr zufrieden

Bislang wurden nahezu 60 Smart-Cards ausgegeben für über 100 Zutrittsberechtigungen in die Wildkonfiskat-Sammelstelle am Klärwerk in Miltenberg. Der laufende Betrieb funktioniert absolut reibungslos, alle Nutzer halten sich akkurat an die Vorgaben und gehen sehr sorgsam und gewissenhaft mit der Einrichtung und deren Gegenstände um. Die Konfiskatbehälter werden wöchentlich geleert, die ztn hat die Leerung im Tourenplan fest eingeplant. Bislang wurden annähernd 100 Einlieferungen dokumentiert mit über 1.150 kg Entsorgungsmaterial.

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Jägerinnen und Jäger aus dem südlichen Landkreis Miltenberg, können nun freiwillig die nicht für den Verzehr vorgesehenen Teile und anfallende Zerwirkreste - im Wesentlichen von Schwarzwild - sowie Fallwild dorthin verbringen. Die Sammelstelle ist 24 Stunden zugänglich, auch an Sonn- und Feiertagen. Auch Raubwild und Neozoen können einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden. Hierfür wurde eine separate Gefriereinheit verbaut mit der Aufschrift „Fellwechsel“.

Folgende Jägerinnen und Jäger haben sich bereiterklärt, TransponderCards auszuhändigen:

Weilbach-Weckbach: Michael Huber, Schopfäcker 5 0171 / 49 06 696
Weilbach-Weckbach: Susanne Huber, Schopfäcker 5 0171 / 50 92 191
Bürgstadt: Joachim Asmussen, Königsberger Straße 41 0171 / 75 79 770
Miltenberg: Alfred Meixner, Setzgasse 12 0151 / 61 51 07 84
Weilbach-Weckbach: Stephan Schmitt, Ohrnbachtalstraße 7 0151/14 14 65 48
Neunkirchen: Bernhard Stegmann, Hauptstraße 7 0151 /41 26 19 99
Kirchzell: Bodo Ballmann, Raiffeisenring 10 0171 / 63 21 318
Mönchberg: Kurt Väth, Am Sänger 35 0151 / 19 65 152
Altenbuch: Rudolf Zwiesler, Hauptstraße 127 09392 / 8761

Standort der Sammelstelle: 63897 Miltenberg, Altstadtweg 31
Die Telefonhotline für die Sammelstelle lautet: 0178 / 347 2862 (Stegmann, Bernhard). Die Sammelstelle verfügt auch über eine Mailadresse, diese lautet: Konfiskat-mil@gmx.de

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