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Die Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell sagen die Hegegemeinschaftsversammlung mit Gehörnvorschau ab:

Sehr geehrte Revierverantwortliche, sehr geehrte Freunde der Jagd.

Bei allem Respekt vor der wichtigen Hegegemeinschaftsversammlung mit Gehörnvorschau und dem gelebten intensiven Kontakt während dieser Veranstaltung, hat die Sicherheit und die Gesundheit unserer Mitglieder die höchste Priorität. Wir sehen wie Woche für Woche die Ausbreitung des Corona-Virus voranschreitet und seit gestern spricht die WHO beim Corona-Virus (Covid19) offiziell von einer Pandemie.

Um ein unnötiges Ansteckungsrisiko während der Zusammenkunft zur anberaumten Versammlung aus dem Weg zu gehen, haben die Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell kurzerhand beschlossen, die Hegegemeinschaftsversammlung mit Gehörnvorschau abzusagen. Diese Entscheidung wurde mit der Unteren Jagdbehörde einvernehmlich getroffen, die Revierverantwortlichen werden in dieser Angelegenheit auch von der Jagdbehörde informiert.

Bitte übergeben Sie die zum Stichtag am 31. März abgeschlossene Streckenlisten A + B vollständig ausgefüllt und vom Revierverantwortlichen unterschrieben, bei den vorgenannten Hegegemeinschaften oder bei der Unteren Jagdbehörde Miltenberg bis spätestens 10. April ab.

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++++ Erster ASP-Fall bei Hausschweinen in Polen: Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilt, hat Polen den ersten ASP-Fall bei Hausschweinen offiziell bestätigt. Der Fall wurde bereits beim europäischen Animal Disease Notification System (Tierseuchenmeldesystem) gemeldet. Der erste Verdacht kam bereits am 18. März auf, dann am letzten Samstag die Bestätigung. Der Betrieb liegt in Westpolen, rund 65 km von der deutschen Grenze entfernt in der Nähe der Stadt Grünberg. Betroffen sind mehr als 23.700 Schweine, davon knapp 8.000 Sauen. 135 Schweine sollen bereits an der ASP verendet sein. Die Behörden haben die umgehende Bestands-Keulung noch in letzter Nacht angeordnet sowie Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet ++++ Der Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder hat heute, wirksam ab 0.00 Uhr, eine Ausgangsbeschränkung für den gesamten Freistaat verkündet. Damit soll auf die immer weiter steigende Anzahl der Corona-Infektionen sowie die noch immer stattfindenden Versammlungen von Menschen an öffentlichen Orten reagiert werden. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten teilte gegenüber der Redaktion mit: "Aus unserer derzeitigen Sicht ist die Jagd alleine (Einzelansitz) weiterhin zulässig." Eine endgültige Entscheidung obliege jedoch dem Gesundheitsministerium ++++

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Die Anträge für die Aufwandsentschädigung

für das Erlegen von Frischlingen, Überläuferbachen und Bachen, die für die Aufzucht der Jungtiere nicht notwendig sind, können zurzeit noch nicht gestellt werden. Wie auf Anfrage von Churfrankenjäger das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - Sachgebiet Z3 - mitteilt, wird aktuell die Umsetzung der Aufwandsentschädigung für das Jagdjahr 2019/2020 noch abgestimmt, Stand 12. März. Aus diesem Grund ist das Antragsformular noch nicht aktualisiert und greifbar. Es ist geplant, dass die Antragsstellung wieder ab Mai möglich sein wird und zu diesem Zeitpunkt auch die neuen Antragsformulare für das Jagdjahr 2019/2020 auf den bisherigen Internetseiten veröffentlicht werden.

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Perfluorierte Alkylsubstanzen - Keine Wildkrankheit

Schreiben der Veterinärbehörden zu perfluorierte Alkylsubstanzen erreichten nicht nur die Jägerschaft. Hierbei handelt es sich nicht um eine Wildkrankheit. Die Belastung der beprobten Schwarzwildlebern rührt von einer natürlichen Fraßaufnahme her. Die Lebern von Bio-Landschweinen die in der Offenlandschaft gehalten werden, könnten ebenso belastet sein wie Innereien unseres urigsten Wildes, dem Schwarzwild. 

Im Jahr 2018 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Neubewertung der gesundheitlichen Risiken durch PFOA und PFOS in Lebensmitteln veröffentlicht und den Grenzwert nach unten korrigiert, daher die aktuelle Empfehlung.

Das Fleisch unserer Sauen ist unbedenklich und von hervorragender Qualität. Wie sich diese Industriechemikalien überhaupt flächendeckend im Boden anreichern konnten, wird derzeit erforscht.

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Hegegemeinschaft Kirchzell ermöglicht "Jungtreibern" Einblick in das Jagdgeschehen - Spannung garantiert! 

Für den Herbst und Winter 2020, hat die Hegegemeinschaft Kirchzell ihre Drückjagdtermine festgelegt. Drückjagden im Dreiländereck im Bayerischen Odenwald bieten die Möglichkeit, sich als Treiber aktiv zu beteiligen. Wer Interesse und Passion für unsere Natur mitbringt, kann sich mit Peter Hennig in Verbindung setzen. Kontakt erbeten unter puh_hennig@t-online.de oder per Whatsapp 0176 27862222.

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Lust auf Wilderzeugnisse von registrierten regionalen Wildkammern? Informationen erhalten Sie von den Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell.