„Wo der dem gestreckten Wild zugeeignete Bruch aus innerem Bedürfnis, nicht aus Gestik gegeben wird, dort ist noch Hoffnung“

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Die Hegegemeinschaft Miltenberg trauert um ihren Jagdkameraden Günter Streun. Er verstarb am 17.02.2021. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Herzlichen Dank an das Jagdhornbläserkorps Miltenberg Obernburg, die Günter Streun auf seinem letzten Weg begleiteten. 


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Miltenberg | Kurt Eichler, Miltenbergs Revierförster a.D., wurde anlässlich seines 90. Wiegenfestes vom Jagdhornbläsercorps Miltenberg-Obernburg geehrt. Kurt Eichler ist ältestes aktives Mitglied des Jagdhornbläserkorps und Gründungsmitglied. In seiner Brust schlagen drei Herzen, das des Försters, des Jägers und des Jagdhornbläsers. Noch heute erkennt man beim Waldbegang die Handschrift dieses erfahrenen Forstmannes. Beispielsweise im Haselwald oder seinem Lieblingsrevier der „Hartung“ im Stadtwald Miltenberg.

 

Bild: Privat

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++++ KIRCHZELL, Weiler Dörnbach: Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) teilt mit, dass bei einem am 19. Februar 2021 aufgefundenen weiblichen Stück Rotwild der genetische Nachweis gelungen ist, dass es sich um die Beute eines Wolfes handelt. Nach Meldung des Fundes durch den zuständigen Jagdaufseher an einen Ansprechpartner des Netzwerkes Große Beutegreifer waren die Personen innerhalb einer Stunde vor Ort und konnten Proben entnehmen, mit deren Analyse dem LfU nun dieser Nachweis gelungen ist. „Ereignisgebiete“ im Landkreis Miltenberg sind die Gemeinden Schneeberg, Amorbach und Kirchzell. Es können Anträge zur Herdenschutzförderung durch Zaunanlagen sowie Herdenschutzhunden beim zuständigen Landwirtschaftsamt gestellt werden. Dieses „Ereignisgebiet“ bleibt zunächst bis Ende des Jahres 2021 bestehen ++++ Vorsicht! - Die von Zecken übertragene Hirnentzündung FSME breitet sich in Deutschland weiter aus. 2020 wurden so viele FSME-Erkrankungen (704) wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung 2001 gemeldet. Unser Landkreis Miltenberg zählt zum Risikogebiet. Die Winterzecke kommt früher und bleibt länger. 2020 wurden mit 704 FSME-Erkrankungen so viele wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2001 gemeldet. FSME beginnt mit Beschwerden wie Kopfschmerzen und Fieber. Bei einem kleinen Teil der Infizierten kann es nach einer Zeit ohne Symptome zu einer zweiten Phase mit Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung kommen. Die Krankheit kann tödlich verlaufen: 2020 in einem Fall. Den zuverlässigsten Schutz gegen FSME bietet eine Impfung. Die Impfquoten in den betroffenen Regionen seien aber oft noch sehr niedrig, so das RKI ++++ Nachsuche ohne brauchbaren Jagdhund - Jäger in Schleswig-Holstein verliert Jagdschein: Ein Jäger setzte nach einer Drückjagd keinen brauchbaren Jagdhund zur Nachsuche ein. Daher wurde ihm der Jagdschein durch Beschlussfassung des Verwaltungsgerichts entzogen. Der eingesetzte Kleine Münsterländer galt für die Stöber- und Nachsuchearbeit als nicht brauchbar. Dieser hatte keinen brauchbaren Jagdhund zur Nachsuche auf Schalenwild eingesetzt. Wie aus dem Beschluss hervorgeht, agierte der Jäger als Jagdleiter einer „revierübergreifenden Ansitzdrückjagd“. Für eventuell anfallende Nachsuchen stand allerdings kein geprüftes Gespann vor Ort oder in Bereitschaft zur Verfügung ++++ In den Hegegemeinschaften laufen die Aufnahmen des forstlichen Gutachtens auf Hochtouren. Fast alle Revierverantwortlichen der Hegegemeinschaft Miltenberg sind bei der Aufnahme vor Ort dabei ++++

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Wem gehört eigentlich eine verunfallte Jagdbeute die körperlich in zwei Jagdreviere hineinragt?

§ 1 BJagdG / Art. 1, 2 BayJG – Kommentar

An einer Jagdbeute, z. B. angefahrenes Wild, die auf der Grenze liegt, die also körperlich in zwei Jagdreviere hineinragt, haben beide Revierinhaber ein Aneignungsrecht am ganzen Stück mit der Einschränkung, daß die Hälfte des Wertes dem Jagdnachbarn erstatten müssen.

B e i s p i e l: Ein Stück Rotwild wird im Revier A. von einem Omnibus angefahren. Es rutscht die Straßenböschung hinunter und bleibt verendet liegen. Die Reviergrenze läuft entlang der Straßenböschung. Haupt und Träger des Stückes liegen im Revier A., der übrige Wildkörper auf dem Gebiet des Reviers B. Die Inhaber der Reviere A. und B. haben das Recht, sich das Stück anzueignen, doch ist derjenige, der es an sich nimmt, verpflichtet, dem anderen die Hälfte des Wertes zu ersetzen.

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Zahlen - Daten - Fakten

Im Jagdland Bayern gibt es 3.280.668 ha landwirtschaftlich genutzte Flächen, 2.490.486 ha Wald, 119.938 ha Wasserflächen.

Die Jagdfläche insgesamt beläuft sich auf 6.724.805 ha, davon sind 886.090 ha Eigenjagdbezirke des Staates, 5.838.715 ha Eigenjagdbezirke privater Personen und überwiegend gemeinschaftliche Jagdbezirke, in denen die Ausübung des Jagdrechts den Jagdgenossenschaften zusteht. In Bayern gibt es ca. 70.000 Jagdscheininhaber, davonsind ca. 50.000 Landesjagdverband organisiert.

Auszug der Jahresstrecke 2019/2020, in Klammern die Strecke des Vorjahres

Rotwild 13.287 (12.292); 3.677 Hirsche, davon 210 Fallwild, 9.610 Kahlwild, davon 507 Fallwild; Dam- und Sikawild 693 (639); Muffelwild 150 (264); Gamswild 4.090 (4.217); Schwarzwild 114.844 (65.455); Rehwild 338.418 (319.296); 104.907 Böcke, davon 10.917 Fallwild, 233.511 weibl. Wild usw., davon 42.266 Fallwild; Feldhasen 58.618 (54.129); Wildkaninchen 4.810 (3.261); Wildenten 74.419 (65.571); Füchse 106.569 (100.987); Dachse 23.985 (21.052);

Neozoen

Marderhunde 109 (64), Waschbären 3.947 (2.581)

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Forstliches Gutachten (FG)

Revierverantwortlichen sind vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten - Außenstelle Miltenberg -, Unterlagen zum anstehenden forstlichen Gutachten (FG) zugesandt worden. Es wäre klug, würden alle Verantwortlichen bei der Außenaufnahme in ihrem/ihren Revier/Reviere teilnehmen.

Der Verbiss beispielsweise in der Hegegemeinschaft 3 wurde als “zu hoch“ verifiziert. Das ist mit ein Grund weshalb eine persönliche Teilnahme oder die eines kompetenten Vertreters sinnvoll ist. Es sollte eine fachlich fundierte rein an der Sache orientierte Stellungnahme der Behörde sein, wie sich die Verbisssituation in unseren Revieren darstellt. Seien Sie vor Ort, sind Sie interessiert und hinterfragen.

Das FG wird heuer zum 13. Mal seit 1986 durchgeführt. Das Forstliche Gutachten in der jetzigen Form ist Ergebnis eines seit Jahrzehnten kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozesses zwischen den beteiligten Verbänden und der Politik. Die letzten Weiterentwicklungen wurden im Vorfeld des diesjährigen Gutachtens beschlossen.

Folgende Änderungen zum bisherigen Verfahren sind:

+ die sogenannten „Revierweisen Aussagen“ werden für mehr Jagdreviere erstellt und somit Bereiche, in denen das Wald-Wild-Verhältnis noch nicht passt, genauer untersucht,

+ das Wachstum und die Anteile der verschiedenen Baumarten unter dem Einfluss der Wildtiere werden neu dargestellt und dadurch die Entwicklung der Pflanzen besser beurteilt,

+ die waldbauliche Situation vor Ort wird deutlicher abgebildet und

+ die Qualitätssicherung wird ausgeweitet.

In den Gutachten äußern sich die Forstbehörden zum Zustand der Waldverjüngung und ihre Beeinflussung durch Schalenwildverbiss und Fegeschäden. Sie beurteilen die Verbisssituation in den Hegegemeinschaften und geben Empfehlungen zur künftigen Abschusshöhe ab.

Beachten Sie: Die Forstlichen Gutachten 2021 sollen die Beteiligten vor Ort in die Lage versetzen, für die Schalenwild-Abschussplanperiode 2022/25 einvernehmlich gesetzeskonforme Abschusspläne aufzustellen. Für die unteren Jagdbehörden stellen sie eine wichtige Entscheidungsgrundlage bei.

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Hegegemeinschaftsversammlungen mit Vorschauen 2021

Die andauernde Pandemie verringert auch dieses Frühjahr die Chance, Hegegemeinschaftsversammlungen durchzuführen. Dennoch hat die Untere Jagdbehörde gebeten, für Hegegemeinschaften einen Termin zu fixieren, sollte sich die Situation wider Erwarten zum Besseren wenden.

Südlicher Landkreis

Für die Hegegemeinschaftsversammlung der Hege 3 Miltenberg wurde Mittwoch, 31. März 2021 der Behörde vorgeschlagen. Für die Hegegemeinschaftsversammlung der Hege 2 Eichenbühl wurde Freitag, 19. März 2021 der Behörde vorgeschlagen. Für die Hegegemeinschaftsversammlung der Hege 5 Kirchzell wurde Mittwoch, 31. März 2021 der Behörde vorgeschlagen.

Pflicht-Trophäenschau 2021 südlicher Landkreis

Ebenso vage kann die öffentliche Pflicht-Trophäenschau 2021 terminiert werden. Hierfür haben sich Behörde und BJV Miltenberg auf den 30.04.2021 abgestimmt, sollte sich die Situation auch zu diesem Zeitpunkt wider Erwarten zum Besseren wenden.

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Nördlicher Landkreis

Die BJV Kreisgruppe Obernburg im Bayerischen Jagdverband e.V. teilt auf Anfrage folgende Termine zu den Hegevorschauen 2021 mit

Hegegemeinschaft 6: Donnerstag 18.03.2021 19:30 Uhr „ Wallstadt`s“ – Großwallstadt. Hegegemeinschaft 7: Mittwoch 17.03.2021 19:30 Uhr „ Spessarter Hof “ – Hobbach. Hegegemeinschaft 8: Freitag 19.03.2021 19:30 Uhr „ Erlenhof “ – Haus.

Pflicht-Trophäenschau 2021 nördlicher Landkreis

Erstmalig wollen wir in diesem Jahr die „Öffentliche Hegeschau“ als solche mit Beteiligung der interessierten Bevölkerung durchführen. Daher soll diese zusammen mit dem „Wald-Wild-Jagd-Tag“ am Samstag 15.Mai und Sonntag 16.Mai 2021 auf der „Hardt in Eisenbach“ stattfinden.

Hauptversammlung 2021

mit Neuwahlen der BJV Kreisgruppe Obernburg im Bayerischen Jagdverband e.V. am Freitag 07. Mai 2021 19:30 Uhr. Der Veranstaltungsort wird in der Einladung bekannt gegeben.

Hubertusmesse und Hubertusfeier 2021 im nördlichen Landkreis der BJV Kreisgruppe Obernburg

Die Hubertusmesse mir der anschließenden Hubertusfeier ist für Samstag 06. November 2021 in Röllbach geplant. Ob die Veranstaltungen zu den geplanten Terminen stattfinden können, hängt von dem weiteren Verlauf der Pandemie ab. Wenn die Veranstaltungen durchgeführt werden können, ergehen hierzu rechtzeitig die jeweiligen Einladungen. Bei Rückfragen den nördlichen Landkreis betreffend wenden Sie sich an klauspeter.gerhart@jagd-obernburg.de

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Zwei Wölfe bei Kirchzell gesichtet. Empfehlungen ernst nehmen

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Begegnungen mit Wölfen können eskalieren. In Niedersachsen verfolgte Wolfsrudel zwei Kinder auf ihren Ponys

So stießen zwei Kinder mit ihren Ponys in Niedersachsen auf Wölfe und wurden von diesen verfolgt. Dies hatte eine panische Flucht der Kinder zur Folge. Das Wolfsrudel verfolgte in der Südheide (Niedersachsen) am 10. Januar zwei Kinder auf ihren Ponys.

Die zehn und zwölf Jahre alten Mädchen ritten nachmittags einen Waldweg entlang, als sich ihnen drei Wölfe aus dem Forst heraus näherten. Die 1,30 Meter großen Ponys scheuten und galoppierten davon. Die beiden Reiterinnen konnten sich im Sattel halten und schafften es, die in Panik versetzten Tiere durchzuparieren.

Die Mädchen glaubten, die Raubtiere hätten das Interesse verloren und stiegen ab, um die aufgebrachten Vierbeiner besser beruhigen zu können. Plötzlich tauchten die Wölfe wieder auf und näherten sich der Gruppe knurrend bis auf 15 Meter. Verängstigt riefen die Mädchen ihre Mutter per Handy um Hilfe.

Erst als sich diese mit ihrem Auto näherte, zog sich das Rudel in den Wald zurück. „Meine Kinder lasse ich nicht mehr alleine ausreiten, das ist zu gefährlich. Was wäre denn passiert, wenn eines der Mädchen runtergefallen wäre?“, bemerkt die Frau gegenüber der Redaktion.

Aus Angst vor Drohungen gegen ihre Familie möchte die dreifache Mutter anonym bleiben.

Quelle: Jagderleben vom 27.01.2021 - 11:45 Uhr, Helena von Hardenberg.

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Mountainbiken - Ärger im Paradies

Wanderer, Waldbesitzer und Wildtiere wird es freuen: Am 16.12.2020 hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz eine überarbeitete Bekanntmachung zum Betretungsrecht im Rahmen des Naturschutzgesetzes veröffentlicht.

Geldbußen beim Mountainbiken auf inoffiziellen Wegen und unter Umständen eine Beschlagnahmung des Bikes und sonstiger Ausrüstungsgegenstände wurden beschlossen. Daraus ist auch die bekannte alte Tatsache zu entnehmen, dass das Befahren schmaler Pfade (nicht befestigte Wege) weiterhin verboten bleibt.

Beliebte Singletrails sind aufgrund ihres technischen Anspruchs und den schlechten Überholmöglichkeiten ebenso ausgeschlossen, da sie in urbanen Räumen mit anderen Erholungssuchenden für diese sogar lebensgefährlich sein können. Findige Trailverantwortliche verbauten daher etwa Warnhinweise an Bäumen für Wanderer und andere Naturnutzer, wenn diese die Wanderwege queren. Sie schaffen Tatsachen: Mountainbiker haben im Erholungswald Vorfahrt!

Die Bekanntmachung umfasst u. a. folgendes:

„Ein starker Erholungsverkehr kann daher aus Gründen der Sicherheit den Weg für Reiter oder Fahrradfahrer ungeeignet machen. Dies gilt gerade auch für Wege, die ein gefahrloses Überholen auch bei angepasster Fahrweise nicht zulassen (etwa aufgrund ihrer Steigung, Beschaffenheit oder Wegebreite), wie zum Beispiel steile oder unübersichtliche Pfade, auf denen der Fahrradfahrer nicht sicher bremsen kann oder bei denen Absturzgefahr besteht. Dies wird insbesondere bei Singletrails der Fall sein, wenn einer der Wegenutzer den Weg im Begegnungsfall verlassen muss. Insbesondere im alpinen Bereich werden deshalb besonders strenge Maßstäbe an die Geeignetheit von Wegen mit starker Steigung oder geringer Breite zu stellen sein. […]“

„Wege, die durch Querfeldeinfahren entstanden sind, sind in aller Regel nicht geeignet für das Befahren mit Fahrzeugen ohne Motorkraft. Die unteren Naturschutzbehörden sind zuständig für die Beurteilung der Wegeeignung für das Befahren mit Fahrrädern. Sie überprüfen und dokumentieren die Geeignetheit der Wege. […]“

„Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten ist im Wald (ebenfalls) nur auf Straßen und geeigneten Wegen zulässig. Dies stellt Art. 30 Abs. 2 BayNatSchG ausdrücklich klar. Offenland und Wald werden hinsichtlich des Radfahrens, Reitens und Befahren mit Krankenfahrstühlen damit gleichbehandelt. Querfeldeinfahren und -reiten ist auch im Wald ohne Zustimmung des Eigentümers verboten.“ (Vollzug des Bayrischen Naturschutzgesetzes, Teil 6, 1.3.3.2 und 1.3.3.3)

Art. 57 Abs. 2, 3 und 4 BayNatSchG sieht Geldbußen bei Verstößen gegen die Vorschriften des naturschutzrechtlichen Betretungsrechts vor. Die bei Ordnungswidrigkeiten verwendeten Gegenstände können gemäß Art. 58 BayNatSchG, §§ 22, 53 Abs. 2 des Ordnungswidrigkeitengesetzes (OwiG), § 111b der Strafprozessordnung (StPO) beschlagnahmt und eingezogen werden. Danach ist auch die Einziehung eines Mountainbikes, mit dem außerhalb des vom naturschutzrechtlichen Betretungsrecht vorgesehenen Rahmens gefahren wurde, möglich. (Vollzug des Bayrischen Naturschutzgesetzes, Teil 6, 1.7)

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Wild-Konfiskat-Sammelstelle Miltenberg - stark frequentiert

Die Sammelstelle im südlichen Landkreis für Wildkonfiskate, wurde am 21. Januar 2019 durch das Landratsamt Miltenberg in die Obhut der Jägerschaft übergeben. Der Betrieb läuft seither reibungslos. Mit Stand zum 25. Januar 2021, wurden insgesamt 70.800 kg nicht verwertbares Material dorthin verbracht. Turnusgemäß werden die Konfiskatbehälter wöchentlich über die Tierkörperbeseitigungsanstalt ztn (Zweckverband Tierische Nebenprodukte Neckar-Franken in Hardheim) geleert.

Zugang haben Inhaber einer TransponderCard. Die TransponderCards können über mehrere Ausgabestellen besorgt werden. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell.     

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Informationen zur Jagdausübung während der Pandemie

https://www.wildtierportal.bayern.de/corona

Für anstehende Bewegungsjagden ist ein Antrag zur stellen. Hier das Formular: file:///C:/Users/Michael/Downloads/F_NatS_Antrag_auf_Erteilung_einer_Ausnahmegenehmigung_fuer_eine_Bewegungsjagd.pdf

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Fellwechsel-Miltenberg - Sammelsaison 2020/2021 ist beendet

 

04.03.2021| Die Sammelaktion ist beendet, die Truhe wurde von der Fellwechsel GmbH geleert.

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Wildfleisch ist nicht gleich Wildfleisch - Wildbret von wildlebenden Tieren und Gehegewild

Um eine Abgrenzung von Wildbret und Fleisch von Schlachtvieh zu erreichen, stellte sich der EUROPÄISCHE GERICHTSHOF (1973) die Frage, wie der Begriff „Wild“ auszulegen sei:

„In erster Linie ist Wild mit „wildlebend“ zu charakterisieren, da es dadurch eine Abgrenzung zum Begriff „Haustier“ kennzeichnet. Wildlebend sind in diesem Sinne alle Tiere, die sich in natürlicher Freiheit und sich daher nicht unter der Gewalt des Menschen befinden. Außerdem ist darauf zu achten, ob das Tier durch die Jagd erlegt worden ist oder nicht [EG 149/73]“.

Problematisch ist die Abgrenzung zwischen Wild aus freier Wildbahn und Gehegewild (Gatterwild). Gehegewild lebt nicht in natürlicher Freiheit. Es ist den landwirtschaftlichen Nutztieren gleichgestellt und hat somit einen Besitzer. Es wird nicht gejagt, sondern meist in Großgehegen gehalten und mit dem Bolzenschussgerät getötet. Hieraus ergibt sich eine völlig andere Voraussetzung als beim Naturprodukt Wild [HURLIN UND SCHULZE, 2007]. 

Somit umfasst der Begriff Wildfleisch alle zum Verzehr geeigneten Teile von Wild. Wildbret bezeichnet das Fleisch der in unserer Landschaft lebenden jagdbaren Tiere [VO (EG) 853/2004]. Es umfasst nicht das Fleisch von Gehegewild (Gatterwild), das die Gewinnung von Wildbret gemäß der Voraussetzung nach der nach der EG-Verordnung 853/2004 des europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf […] den tierischen Ursprung eingehalten werden müssen.

Quelle: Birgit Monika Zelinka (Stud. 2012 Mag.rer.nat.

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Link: www.Nachsuchenstation-Dreilaendereck.de

"Für gelebten Tierschutz und Weidgerechtigkeit"

Über die Nachsuchehotline 0171 / 632 1318 erreichen Sie einen Ansprechpartner, erfahren Sie noch mehr unter www.nachsuchenstation-dreilaendereck.de, diese Website ist derzeit im Aufbau

Kirchzell. Erfahrene Nachsuchespezialisten aus dem Dreiländereck bei Kirchzell gründen die Nachsuchenstation-Dreiländereck und bieten ab sofort ihre Dienste an.

Mit drei Bayerischen Gebiergsschweißhunden, 2 Brandlbracken und einem Hannoverschen Schweißhund können Nachsuchen koordiniert werden. Darunter sind zwei anerkannte Nachsucheführer für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Für die Nachsuchenstation steht die gesetzlichen Verpflichtung im Fokus, dem Tierschutz Rechnung zu tragen und jagdethische Verhaltensweisen qualifiziert umzusetzen. Dabei steht immer im Vordergrund das Stück zu finden und dem Wildtier unnötige Schmerzen zu ersparen.

Die professionelle Nachsuche stellt ein Herzstück weidgerechter Jagd dar, sie bedeutet persönlich Verantwortung zu übernehmen und zollt Respekt gegenüber den Wildtieren. Die Nachsucheführer dort kennen aus ihrer langen jagdlichen Erfahrung als Hundeführer die hohen Anforderungen die mitunter gestellt werden. Nicht hinnehmbar ist aus jagdlicher Sicht die Situation, wenn schwerkrankes Wild unter einem schmerzhaften Martyrium Stunden oder Tage elend zugrunde gehen muss. Das konterkariert die Sinnhaftigkeit des Tierschutzgedankens und weidgerechten Handelns.

Im Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) für Baden-Württemberg beispielsweise wurde die Nachsuche im § 39 JWMG „Wildfolge“ über Jagdgrenzen hinweg per Gesetz verordnet. Absatz fünf besagt „Zum Zwecke der Wildfolge dürfen anerkannte Nachsuchegespanne ohne Zustimmung der jagdausübungsberechtigten Personen des angrenzenden Reviers die Reviergrenzen unter Mitführung geeigneter Jagdwaffen sowie in Begleitung einer weiteren zur Nachsuche ausgerüsteten Person, die Inhaberin eines Jagdscheins ist und ebenfalls geeignete Jagdwaffen führen darf, überschreiten, die Wildtiere erlegen und versorgen. Nach Beendigung der Nachsuche sind die jagdausübungsberechtigten Personen unverzüglich zu benachrichtigen“.

Bei unseren hessischen Nachbarn wird ähnlich vorgegangen. Dort kann innerhalb des Gebietes einer Hegegemeinschaft die Jagdbehörde auf Vorschlag der Hegegemeinschaft anerkannte Schweißhundeführer bestimmen, die bei der Nachsuche von Schalenwild die Grenze von Jagdbezirken einschließlich einer Begleitperson unter Mitführung der Schusswaffe ohne vorherige Benachrichtigung der Jagdausübungsberechtigten, in deren Jagdbezirk das kranke Stück Schalenwild eingewechselt ist, überschreiten.

Im Bayerische Jagdgesetz unter Art. 37 können die Revierverantwortlichen eigenverantwortlich handeln. Ihnen obliegt freiwillig die Möglichkeit über die Vorschriften der Absätze 1, 3 und 4 hinausgehende Vereinbarungen (Nachsuchevereinbarung-Wildfolge) zu treffen, diese bedürfen der Schriftform.

Die Hegegemeinschaft Kirchzell hat mit ihren Revierverantwortlichen für 16 Jagdreviere eine schriftliche Nachsuchenvereinbarungen ausgearbeitet. Die Nachsucheführer dort verfügen über einen eigens hierfür geschaffenen Ausweis

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Empfohlene Website unter folgendem Link:

http://www.natur-jagd.de/

Der Blog Natur-Jagd.de wird betrieben von Axel Seidemann. Hier finden Jägerinnen und Jäger interessante Seminartermine rund um die Jagd und Natur. Seminarangebote finden auch in unserer Nähe in Zusammenarbeit mit dem Jagdklub Darmstadt statt.

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Dringend Fleißarbeit geboten: Geschlechterverhältnis - Jagdstrategie und Jagdmethoden

Churfrankenjäger.de |
Ein Waldrevier verändert sich über die Jagdperioden hinweg, damit verändert sich auch das Waldbild und ebenso der Lebensraum unseres Rehwildes. So sollten sich Revierverantwortliche über die Jagdperiode mehrfach einen Überblick über die Verteilung des Rehwildes in ihrem Revier verschaffen. Über deren Territorien, über optimale und suboptimale Lebensräume. So können Revierverantwortliche ihre Jagdstrategie danach ausrichten und strategisch dort jagen, wo sich Rehwild konzentriert.

Zugleich sind Erkenntnisse über jahreszeitliche wie auch tägliche Aktivitätszyklen des Rehwildes einzubeziehen, damit Revierverantwortliche bei der Bejagung Phasen hoher Aktivität durch vermehrte Sichtbarkeit nutzen können. Es ist gegebenenfalls auch eine neue Herausforderung die auf Revierverantwortliche zukommt, bezüglich neuer Maßstäbe an Jagdstrategien oder an neue Jagdmethoden.

Ob Einzelansitz, Gruppenansitz, Pirsch, Lock-, Bewegungs- oder Intervalljagd, Jägerinnen und Jäger müssen sehr viel mehr flexibel denken und handeln. Definieren der Kernzonen mit optimalen Lebensräumen und hoher Lebensraumbonität ist wichtig. Wo vornehmlich vitale mittelalte Stücke beiderlei Geschlecht auftreten, sind die Randzonen jagdlich zu nutzen, dorthin werden schwächere und jüngere Stücke abgedrängt. Auch gemeinschaftlich intensivierte Jagdintervalle mit den Reviernachbarn, beispielsweise über angrenzende Feld- Waldgrenze oder Wald- Feldgrenze hinweg, können durchaus zu effizienten Jagstrecke beitragen.

Koordinierte revierübergreifende Gruppenansitze sind eine gute Jagdalternative. Alternativ zum täglichen Einzelansitz wird in der Regel weniger beunruhigt und gleichzeitig eine größere Zeit- und Raumabdeckung erreicht. Gegenseitige Absprachen wie das koordinierte Abbaumen und Bergen von Wild, kann beim Gruppenansitz hilfreich sein und bescheren größeren Jagderfolg bei weniger Jagddruck. Und gemeinschaftliches Handeln an sich erfährt einen neuen, sehr viel höheren Stellenwert. 

Männliches Rehwild
Grundsätzlich sollte der Abschussplan beim männlichen Rehwild - das sind Böcke und Bockkitze - mindestens 50 bis 65 Prozent bei einer „tragbaren“ Wilddichte des Gesamtabschusses betragen. Derselbe Grundsatz gilt für das weibliche Wild bei „tragbarer“ Wilddichte. Hierdurch soll ein Geschlechterverhältnis von 1:1 herbeigeführt bzw. erhalten werden.

Weibliches Rehwild
Der Abschuss von Schmalreh, Geiß und Kitz ist elementar wichtig und außerordentlich gewissenhaft durchzuführen. Unterstellt, Revierverantwortliche kennen ihren Rehwildbestand, sollten sie mittelalte Geißen schonen. Nichtführende, vitale und starke Geißen sollten nicht erlegt werden, diese könnten mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Kitze verloren haben. Sind diese vital und gesund, können sie bis ins hohe Alter führen. Somit sollte das das Augenmerk auf den Abschuss von Schmalrehen und Altgeißen gerichtet sein. Eine tragbare Wilddichte ist nur bei entsprechend hohem Kitzabschuss (Geiß- und Bockkitze) zu erreichen.

An weiblichem Rehwild sollen bis zu zwei Drittel an Geißkitzen und mindestens ein Drittel Geißen und Schmalrehe erlegt werden. Starke, kräftige Geißen sind die Voraussetzung für einen qualitativen Rehbestand. Schwache, adulten Geißen mit Wildbretgewichten von knapp 13kg im Durchschnitt, sind Indikator für einen eher hohen Rehwildbestand. Weibliche Stücke sollten rechtzeitig, d. h. immer zum jeweiligen Aufgang der Jagdzeit erlegt werden. Damit verschaffen sich Revierverantwortliche den Vorteil, der sich mit Aufgang der Jagdzeit bietet: Die Stücke sind nicht zu sehr heimlich, die Waldvegetation ist noch nicht üppig und das Wetter verschafft mehr Anblick und Erfolg.

Auch lassen sich Schmalrehe zum Beginn ihrer Jagdzeit eindeutig von adulten Stücken unterscheiden. Gerade Schmalrehe sind zu diesem Zeitpunkt im Kontrast zu noch tragenden oder säugenden Geißen gut anzusprechen. Grundsätzlich sollte mit dem Schmalreh-, Geißen- und Kitzabschuss unmittelbar zum jeweiligen Jagdbeginn gestartet werden. Dabei sollten vorrangig schwache Geißen und Kitze die schwächer als der Durchschnitt sind, ebenso spätsetzende Geißen ungeachtet ihrer Wildbretstärke, samt ihren Kitzen (Kitze vor der Geiß) erlegt werden. Springt eine Geiß nach dem Erlegen des Kitzes ab und wartet geduldig, kommt in den meisten Fällen das Stück meist zurück um nach ihrem Kitz zu suchen. Reicht das Büchsenlicht beim Abendansitz nicht aus, lohnt sich ein Ansitz an gleicher Stelle am darauffolgenden Tag.

Kitze
Die Gewichtsdifferenz zwischen Septemberkitzen und Novemberkitzen in hiesigen Revieren beträgt im Durchschnitt nur rund ein bis knapp eineinhalb Kilogramm. Eine signifikante Gewichtszunahme ab November findet nicht mehr statt. Mit dem einsetzenden Laubfall werden die Aktivitätsphasen des Rehwilds zunehmend geringer, sie schonen sich und sind auf Wintermodus programmiert, die geringere Tageslichtmenge schränkt die Aktivität in jeder Hinsicht ein. Frühzeitig sollte die Jagd auf schwache Kitze, möglichst gleich zu Beginn der Jagdzeit.

Dies wiederum schont die Kondition der Muttergeißen, denn die Kitze säugen durchaus bis in den Oktober oder in den November hinein. Die Mortalität ist bei Rehkitzen immer besonders hoch, somit schöpfen Sie erfolgreich früh ab, was sich Mutter Natur im Laufe des Winters wegnimmt. Diejenigen Rehe die frühzeitig erlegt werden treten nicht mehr in Äsungskonkurrenz, dies wiederum kommt der körperlichen Konstitution und damit der Qualität der Rehwildpopulation insgesamt zugute.

Bei Zwillingskitzen stets das schwächere Kitz erlegen, wobei das Geschlecht unberücksichtigt bleibt. Bestenfalls umfasst der Kitzabschuss ein Drittel männliche und zwei Drittel weibliche Kitze. Schmalrehe, besonders die schwachen, sollten sofort mit Aufgang der Jagdzeit erlegt werden.
Zeitlich verzögerte Erlegungszeitpunkte bringen sehr viele Nachteile mit sich. Zeitdruck ist ein schlechter Jäger, er verhindert nämlich den gezielten Wahlabschuss. Im Herbst kämpft man nämlich nicht nur gegen den Faktor Zeit, denn durch Wetterunbilden über Tage hinweg oder fehlende Sonnenaktivitäten, verspricht ein Ansitz oder die Pirsch kein Erfolg.

Beiderlei Geschlecht
Das Verfärben unseres Rehwildes im Frühjahr und im Herbst ist ein wichtiger Parameter für den Gesundheitszustand und die Qualität des Bestandes. Erstreckt sich bei Rehwild der Haarwechsel über einen ausgedehnteren Zeitraum, könnte das Stück krank oder alt sein.

Fakt: Mehr Nahrung und gute Habitatqualität - bessere Kondition, höhere Fortpflanzungsrate
Fakt: Bessere Kondition der Geißen - mehr und stärkere Kitze, höhere Individuendichte
Resümee: Sichtbare Reduktion des Rehwildbestands durch jagdlichen Eingriff


Zuwachs
Zur Berechnung des Zuwachses bilden der Grundbestand und das Geschlechterverhältnis die Grundlagen. Der Zuwachs ist umso höher, je günstiger die Lebensbedingungen sind. Folgender Erfahrungswerte können angenommen werden: Beim Rehwild: 80 - 120 % aller Geißen und Schmalrehe.
In diesem Zuwachsrahmen sind die regelmäßigen, für die betreffende Wildart unter normalen Verhältnissen zu erwartenden Jungwildverluste, bis zum Beginn der Jagdzeit des Jungwildes bereits berücksichtigt. Bei einer tragbaren Wilddichte bestimmt sich der erforderliche Abschuss nach der Höhe des tatsächlichen Zuwachses. Ist der Wildbestand überhöht oder zu niedrig, oder in seinem Bestand gefährdet, so ist im ersten Fall der Überhang - wenn nötig auf einige Jahre verteilt - abzubauen. Im zweiten Fall ist der Abschuss so lange zu beschränken, bis der tragbare Wildbestand erreicht ist.

Vom Zuwachs sollte etwa die Hälfte erlegt werden. Das entspricht, wenn die Abschussplanung keine Veränderung der Wildbestandshöhe zum Ziel hat, zugleich der Hälfte des Gesamtabschusses. Die auf die einzelnen Altersklassen entfallenden Abschüsse sollen bei normalem Wildbestand so aufgeteilt werden, dass etwa 50 % bis 65 % auf die Jugendklasse, etwa 20 % auf die mittlere Altersklasse und etwa 30 % auf die obere Altersklasse entfallen. In der Jugendklasse finden sich Jährlinge, Schmalrehe und Kitze beiderlei Geschlecht. Für die Abschussauswahl der einzelnen Stücke ist in erster Linie die körperliche Verfassung maßgebend: Dies gilt insbesondere beim Zuwachs und in der Jugendklasse.

Kümmerer oder schwache Familienverbände holen in der Regel nicht mehr auf. Schwaches weibliches Wild jeder Altersklasse und solches mit schwachem oder spät gesetztem Nachwuchs ist mit diesem zu erlegen. Ein entsprechender Abschussanteil an Kitzen ist jedoch erforderlich, um den Abschuss von genügend Geißen der oberen Altersklasse zu ermöglichen und um Winterverluste zu vermindern. Die Erhaltung einer dem Wildbestand angemessenen Altersstruktur verlangt starke Eingriffe in den Zuwachs und in die Jugendklasse.

Altersaufbau
In freier Wildbahn sind die Abgänge beim Zuwachs, in der Jugend- und in der oberen Altersklasse am stärksten. Die mittlere Altersklasse weist die geringsten Abgänge auf. In ihr befinden sich die für die Fortpflanzung maßgeblichen (sozial reifen) Stücke und damit die Hauptträger einer Wildpopulation. Den natürlichen Auslesevorgängen hat sich die Regulierung der Wildbestände anzupassen.

Quelle: Churfrankenjäger.de/Zundel/Ueckermann/Stubbe et al.

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Lust auf Wilderzeugnisse von registrierten regionalen Wildkammern? Informationen erhalten Sie von den Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell.

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