mlz / 03.09.2019 / Reaktion von Bastian Kaiser, Rektor und Professur für Angewandte Betriebswirtschaft der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR).

 

Foto: Privat/Stadtwald Miltenberg

Professor Bastian Kaiser kritisiert Peter Wohlleben scharf und mahnt die Medien zu mehr Sachlichkeit.

„EIN GUTER GESCHICHTENERZÄHLER IST NOCH LANGE KEIN GUTER FÖRSTER“

Ich begrüße ausdrücklich, dass inzwischen die Bundesregierung, die Europäische Kommission, die Landesregierung und andere Entscheidungsträger unserer Gesellschaft anerkennen, dass der Wald - dass „unser“ Wald - nicht nur etwa ein Drittel Deutschlands bedeckt, nicht „einfach nur da“ und überwiegend schön ist, sondern darüber hinaus wichtige Funktionen hat, Leistungen erbringt, Rohstoffe und Energie liefert, CO₂ bindet, Arbeitsplätze und Einkommen generiert.

Erstmals musste sich ein Staatschef international dafür rechtfertigen, dass er die Wälder in seinem Land für die Brandrodung freigegeben hat – und er musste inzwischen national politisch darauf reagieren. Die internationale Staatengemeinschaft anerkennt endlich (!!) – vier Jahre nach dem Klimaschutzabkommen von Paris – die wichtige Rolle der Wälder für unser Klima. Frau Merkel, Frau von der Leyen, Frau Klöckner, Herr Macron und viele andere propagieren öffentlich und mit Nachdruck das Pflanzen von Bäumen und Schützen der Wälder.

Gut so - auch, wenn das nicht alles lösen wird und manche Reaktion arg gehetzt und wenig überlegt daherkommt. All das erfordert jedoch die Sachkompetenz, das Engagement – und gerade in für den Wald schwierigen Zeiten wie diesen – den hohen Idealismus und Einsatz der Menschen, die im Wald und für den Wald arbeiten, sich für ihn einsetzen, für ihn werben, ihn gegen viele Begehrlichkeiten schützen, in seiner Funktionsfähigkeit erhalten, für die sich verändernde Zukunft fit machen und in einem Zustand pflegen, der es Mensch und Tieren erlaubt, sich im Wald zu bewegen, in ihm und von ihm zu leben.

Die Menschen, die dazu den wohl wesentlichsten Beitrag leisten sind die Försterinnen und Förster sowie die Forstwirtinnen und Forstwirte. Auch, wenn man selbst nicht immer mit allen Maßnahmen und Entscheidungen einig ist, sollten wir die Arbeit und Leistung dieser Berufsgruppe angemessen würdigen und anerkennen sowie die Rahmenbedingungen wahrnehmen, unter denen sie diese bemerkenswerte Leistung erbringen.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass man auf Kritik verzichtet. Es bedeutet - und das gebietet schon der Anstand - , dass man Kritik nicht als Behauptungen vortragen sollte, sondern mit überprüfbaren Argumenten hinterlegen. Nur dann können die Kolleginnen und Kollegen auch Stellung dazu nehmen, sich damit auseinandersetzen, darauf eingehen und ggf. auch darauf reagieren. Genau das vermisse ich in der aktuell (nicht nur durch die Klimaveränderung) erhitzten Debatte.

„Befeuert“ wird sie leider von Herrn Wohlleben. Das ist höchst bedauerlich - schließlich war er es, dem es vor Jahren gelungen ist, den Wald und die Waldwirtschaft positiv in das Bewusstsein vieler Menschen und zu einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema zu machen.

Statt ihm das zu danken und sich an diesen positiven Effekt „anzuhängen“, wurde er von vielen Kolleginnen und Kollegen für seine teils gewagten Bilder und Behauptungen kritisiert. Das war m. E. nicht immer fair und auch nicht besonders klug. Sie haben nicht verstanden, dass Herr Wohlleben Geschichten erzählt – und zwar mit dem Ziel, diese Geschichten zu verkaufen. Das macht er gut. Der publizistische und wirtschaftliche Erfolg geben ihm Recht. Seine Bücher sind keine Fachbücher, sondern Belletristik und über deren Wert entscheidet nun mal der Markt, die Auflage, der Umsatz und der Gewinn. Daran gibt es nichts auszusetzen. Ein guter Geschichtenerzähler ist aber noch lange kein guter Förster – kein besserer Förster und schon gar nicht der beste Förster der Nation, als der Herr Wohlleben häufig wahrgenommen wird (was er verständlicherweise billigend in Kauf nimmt …).

Es gibt zu vielen Entscheidungssituation im Wald - wie in fast allen anderen Bereichen auch – nicht die eine, die einzig richtige Entscheidung. Was richtig oder vernünftig ist, hängt von vielen Parametern ab, die es miteinander und gegeneinander abzuwägen gilt. Das kann eine Person - und sei sie fachlich noch so versiert – alleine und aus der Ferne nicht.

Das weiß auch Herr Wohlleben. Deshalb erachte ich die aktuelle Entwicklung seiner Aktivitäten als höchst problematisch, unangemessen und inakzeptabel - auch für einen Geschichtenerzähler. Jedenfalls für einen mit seiner beruflichen Vorgeschichte! Diese aktuelle Entwicklung ist davon geprägt, dass Herr Wohlleben sich nicht mehr nur damit begnügt, sich öffentlich als den „Guten“ darzustellen - als den „Konvertiten“, der alten Überzeugungen abgeschworen und nun die „richtige“ gefunden hat. Dies versucht er inzwischen dadurch zu verstärken, dass er einen ganzen Berufsstand, dessen Einsatz und Leistungen verunglimpft und beleidigt.

Diese Verhalten lässt jeden Respekt vor den Leistungen anderer vermissen. Ich würde mich freuen, wenn sich Herr Wohlleben dem Gespräch mit aktiven Kolleginnen und Kollegen stellen und sich nicht nur darauf beschränken würde, seine Auffassungen mit Modertorinnen und Moderatoren großer Fernsehformate zu besprechen. Anders als die engagierten Jugendlichen, die sich in der Fridays-for-Future-Bewegung engagieren und ausdrücklich für den Dialog mit der Wissenschaft aussprechen („join the scientists!“), geht Herr Wohlleben einem solchen Dialog weitgehend aus dem Weg.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn er den Vorschlag des Kollegen Neth aufgreifen und zumindest zu einem Fach-Spaziergang mit dem heutigen Revierleiter in den Ausbildungswald „seiner“ Hochschule nach Rottenburg zurück kommen würde.

Wir bilden hier an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg u. a. die nächste Generation der Försterinnen und Förster aus - also die, die es in Zukunft „richten“ sollen - und sind sehr froh darüber, dass sich Jahr für Jahr viele junge Menschen für dieses Studium interessieren und sich für ein solches Engagement begeistern können. Dafür arbeiten wir ständig an der Verbesserung der Ausbildung, nutzen neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die Möglichkeiten neuer Technologien und sind ganz bewusst eine Art Plattform für sich widersprechende Auffassungen. Deshalb haben sich unsere Studiengänge gegenüber den Zeiten, als ein gewisser Peter Wohlleben bei uns eingeschrieben war, ständig weiterentwickelt - so wie die Herausforderungen an die Wälder auch - und so wie es die Kolleginnen und Kollegen in der Praxis ebenfalls ständig tun (müssen).

Allerdings könnte ich auch verstehen, wenn er nicht an die Hochschule und zum Gespräch mit seinem ehemaligen Kollegen Gerhard Neth kommen würde: Ein Geschichtenerzähler muss und kann sich nicht an Tatsachen messen und von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Realitäten bedrängen lassen - auch dann nicht, wenn er seine Firma ganz bewusst als „Akademie“ bezeichnet. Das ist gar nicht sein Metier. Allerdings müsste spätestens dann auch jedem klar werden, dass es völlig überzogen ist, ihn als den einzig vertrauenswürdigen Forstexperte darzustellen oder wahrzunehmen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien bitte ich deshalb im Interesse der aktiven Försterinnen und Förster, im Interesse unserer Studierenden, im Interesse der Weiterentwicklung und der stetigen Verbesserung der Forstwirtschaft - also im Interesse unserer Wälder - und auch im Interesse eines guten, freien und meinungs-ausgewogenen Journalismus, auf den wir in unserem Land dankenswerter Weise hoffen und zählen dürfen, darum, Behauptungen zu überprüfen und sichtbar von Fakten zu unterscheiden, sich nicht am Bashing einer ganzen Berufsgruppe zu beteiligen sowie Raum für eine Debatte und widersprechende Meinungen zu geben. So kämen wir zu einer dringend gebotenen Sachlichkeit zurück.

Dringend geboten ist sie m. E., weil wir die (ohnehin zu wenigen) Försterinnen und Förster nicht frustrieren, sondern in ihrer hohen Motivation und Arbeitsqualität bestärken sollten. Wir brauchen sie mehr denn je! Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen, Bastian Kaiser.

Quelle: forstpraxis.de

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++++ Am 4. September 2019 wurde bei der routinemäßigen Untersuchung einer Wildschweinblutprobe aus dem Raum Waldkappel durch das Hessische Landeslabor in Gießen Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) amtlich nachgewiesen. Jägern auch dort wird dringend empfohlen, keinen Aufbruch von Wildschweinen an Hunde zu verfüttern und den unmittelbaren Kontakt von Jagdhunden mit Wildschweinen zu minimieren ++++ Bei einer Erntejagd in der Nähe von Überherrn/Saarlouis ist ein 55 Jahre alter Jäger schwer an Händen, Gesicht und Oberkörper verletzt worden. Die Presse berichtet unterschiedlich: Die Waffe sei explodiert so eine Zeitung, eine andere schreibt, der Jäger habe sich in die Hand geschossen ++++ Staatsanwaltschaft in Stendal wirft Jäger vor, ein krank geschossenes Wildschwein zu lange habe leiden lassen. Als sich die Sau noch bewegte, soll der Beschuldigte keinen Fangschuss angetragen haben. Der Prozess hätte klären sollen, warum keine Unterbrechung der Jagd erfolgte und ob das Wildschwein unangemessen lange (nach Info der Volksstimme im Zeitraum von zwölf Minuten). Der Anwalt des Beschuldigten hat die Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage in Höhe von 1500 Euro vorgeschlagen. “Weil der Angeklagte nicht vorbestraft sei, hätten Gericht und Staatsanwaltschaft den Vorschlag akzeptiert”, so die Volksstimme ++++

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KOMMENTAR VON RECHTSANWALT CHRISTIAN TEPPE, FACHANWALT FÜR AGRARRECHT 

Das Tierschutzrecht ist seit Jahren in Bewegung, und nur in eine Richtung: hin zu mehr Tierschutz. Dies betrifft nicht nur die Jagd, sondern hat längst die Nutztierhaltung, Zoo und Zirkus erreicht. Die Erhebung des Staatsziels Tierschutz auf Verfassungsrang war ein Turbolader für diese Entwicklung. Da das Tierschutzrecht nicht nur bei der Vorschrift zum Verhalten gegenüber Tieren, sondern auch hinsichtlich der Bestrafung mit unbestimmten Rechtsbegriffen arbeitet, ist es für die Juristen ein leichtes Spiel, je nach politischer Einstellung die Stellschrauben in die eine oder andere Richtung zu drehen oder – wie im vorliegenden Fall – über das Ziel hinaus zu schießen. Das Bundesjagdgesetz hat in Paragraph 22 a eine Spezialvorschrift, die der allgemeinen Norm des Tierschutzgesetzes als so genannte lex specialis vorausgeht. Der Gesetzgeber hat alle aus seiner Sicht zu bestrafenden Handlungsweisen im Jagdwesen auch dort umter Strafe gestellt. Einen Verstoß gegen Paragraph 22 a BJagdG hat der Gesetzgeber jedoch bewusst nicht unter Strafe gestellt. Ob man dies als richtig bewerten möchte oder nicht, kann dahinstehen. Es ist jedenfalls nicht Aufgabe der Justiz, Straftatbestände zu konstruieren. Noch immer gilt der römischrechtliche Grundsatz: Nullum crimen sine lege scriptum - keine Strafe ohne schriftliches Gesetz. Die Herausforderung für einen Juristen, im Wege der Rechtsfortbildung einen Teil Rechtsgeschichte zu schreiben, darf nicht auf dem Rücken redlicher Jäger erfolgen. Würde man das Jagdstrafrecht unreflektiert auf alle denkbaren Fälle des Tierschutzrechts ausweiten, hätte die Justiz sicherlich mehr zu tun, als sie abarbeiten könnte. Dies wäre im übrigen auch nicht vom Gesetzgeber gewollt; denn dessen Systematik ist im Wesentlichen abschließend im Jagdrecht geregelt. Nur subsidiär kann das Tierschutzrecht ergänzend beigezogen werden. Bei Heranziehung der spezialrechtlichen Vorschriften des Jagdrechtes wird auch deutlich , dass in derartigen Fällen nicht der Schütze, sondern der Jagdleiter verantwortlich ist für den Ablauf und die Unterbrechung der Jagd. Eine Grantenstellung des Schützen scheidet durch seine Position als Jagdgast aus. Leider habe auch ich schon erlebt, dass es den Schützen verwehrt worden ist, angeschweißte und klagende Stücke in Hörweite zu erlegen, um die Sicherheit der Schützen nicht zu gefährden. Im Hinblick auf das hohe Gut des Tierschutzes sollten Schützen schon zu Beginn der Jagd bevollmächtigt werden, krankes Wild von seinen Leiden zu erlösen. Eine Abstimmung mit den Standnachbarn ist dabei per Mobilfunk schneller und unkomplizierter als hier erst die Jagdleitung zu informieren, die wiederum Hundeführer auf die Reise zu dem beschossenen Stück schicken muss. Durch vorausschauende Organisation und Ansagen bei Drückjagden können unnötige Leiden für das uns Jägern anvertraute Wild vermieden werden. Im Hinblick auf die gesellschaftliche Diskussion und die Rechtsprechungsentwicklung im Tierschutz sollten wir alles daran setzen, den Grundsatz der Waidgerechtigkeit – auch dies ein unbestimmter Rechtsbegriff – peinlichst genau einzuhalten. So gehört es dazu, jedem Anschuss eine Nachsuche folgen zu lassen, aber auch jedes klagende Stück Wild unverzüglich zu erlösen. Bei immer kürzer werdenden Jungjägerausbildungen dürfte es nahezu unmöglich sein, den angehenden Jägern jedes Detail des erforderlichen Verhaltens vor und nach dem Schuss an die Hand zu geben. Kein Jungjäger wird schief angesehen, wenn er zu Beginn einer Gesellschaftsjagd Fragen an die Jagdleitung richtet. Auch die erfahrenen Jäger sollten sich die Mühe machen, den jagdlichen Nachwuchs hinsichtlich der Waidgerechtigkeit an die Hand zu nehmen. Nur durch Kenntnis der jagdlichen Gepflogenheiten und Abstimmung untereinander können Strafverfahren wie das hier vorliegende in der Zukunft vermieden werden. Uns Jägern sollte dringend daran gelegen sein!

Quelle: Christian Teppe

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Tradition zum Hören und Sehen - Jagdhornbläserkorps Miltenberg-Obernburg beim Festumzug

Miltenberg. Er ist stets einer der Höhepunkte auf dem größten Volksfest am bayerischen Untermain: Der Festumzug am Samstagnachmittag durch Miltenberg. Aus diesem Anlass nahmen die Jagdhornbläser auf dem Wagen eines Zweispänners Platz. Die vielen Schaulustigen genossen den Anblick des prächtig ausgeschmückten Messewagens und der Pferde. 18 Teilnehmer organisierten den reibungslosen Ablauf. Der Festumzug gehört beim Jagdhornbläserkorps zu den Höhepunkten im Jagdhornjahr. Der Hitze trotzend, bliesen alle kräftig Jagdsignale in die Hörner. Die Zuhörer dankten den Bläsern entlang der gesäumten Feststraße immer wieder mit kräftigem Applaus. Dies wiederum wurde mit Bonbongaben gewürdigt.

Foto: Privat

Das Jagdhornblasen an sich beruht historisch auf praktischer Notwendigkeit. Jagdsignale dienten der Information über weite Distanzen zum Jagdablauf. Sie gaben Aufschluss über vorkommende Wildarten, signalisierten Jagderfolg oder wiesen auch auf Notsituationen hin. Heute immer noch, signalisiert das Jagdhornblasen ein großes Verständnis für ethische Ansprüche und Aufgaben der Jägerschaft. Akustisch wird erlegtes Wild gewürdigt. Den Jagdhornbläsern kommt eine große Verantwortung zu. Das anspruchsvolle Ziel des Jagdhornbläserkorps Miltenberg-Obernburg verbindet Tradition, Jagdethik und Öffentlichkeitsarbeit.

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Die Trichinenuntersuchungsstelle in der Praxis der amtlichen Tierärztin Gaby Horn, Hardtring 85, 63785 Obernburg schließt bedauerlicherweise zum 01. August 2019. Für den nördlichen Landkreis wurden nunmehr folgende Möglichkeiten geschaffen, die Proben ab 01. August 2019 abzugeben:

Beim Landratsamt Obernburg, Bürgerservice, zu den Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Mittwoch 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Donnerstag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

In der Mittagszeit von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr erfolgt keine Annahme der Trichinenproben.

Alternativ direkt bei der Trichinenuntersuchungsstelle Frau Claudia Sellinger, Abgabe in der Tierarztpraxis Meinunger/Wölfelschneider, Bischofstraße 31 in Miltenberg. Auch hier sind die Öffnungszeiten zu beachten:

Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Mo., Di., Do. und Fr. 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr und Samstags 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Bei einer Abgabe von mehr als 10 Proben sind diese immer direkt an die Trichinenuntersuchungsstelle Frau Claudia Sellinger in Miltenberg zu verbringen. Bitte melden Sie sich bei diesen höheren Stückzahlen zuvor telefonisch an unter 0171/8096138 oder Praxistelefon 09371/8652. 

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Trichinenprobeentnahme - Fortbildung für Jägerinnen und Jäger

Schulung am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 im Sitzungssaal des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim. Haus IV, 4. Stock, Gartenstraße 2a. Parkplätze sind im Hof des Landratsamtes Gartenstraße 1 verfügbar. Es handelt sich um die Übertragung hoheitlicher Aufgaben durch das Landratsamt. Voraussetzung für die Beauftragung ist neben einem gültigen Jagdschein auch die Teilnahme an dieser Schulung zur Entnahme und Kennzeichnung von Trichinenproben.

Anmeldungen für die Schulung nimmt das Veterinäramt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis in Bad Mergentheim unter der Telefonnummer 07931/4827-6253 entgegen.

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Jäger aus Churfranken präsentierten Wilderzeugnissen und informierten hierzu Messebesucher auf der Michaelismesse 2019

Die Besucher wurden über Wildabgabestellen in der Region informiert, wo Wildfleisch bezogen werden kann. Diese Wildabgabestellen haben sich der Vermarktungsinitiative "Churfrankenjäger" angeschlossen. Die Eröffnung dieser Veranstaltung wurde durch Jagdhornbläser begleitet die begeisterten. 

Lust auf Wilderzeugnisse von registrierten regionalen Wildkammern? Informationen erhalten Sie von den Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell.