++++ Bei Jagdunfall im Waldgebiet bei Schleiden (Kreis Euskirchen), ist am Freitagabend ein 76-jähriger Jäger schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, kam es zu dem Unfall, als der 82 Jahre alte Begleiter des Jagdpächters bei einem Hochsitz sein Gewehr entlud. Dabei löste sich ein Schuss und traf den 76-jährigen auf Höhe des Knies ins Bein. Der Jäger wurde schwer verletzt, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr ++++ “STOPPT DEN KRIEG GEGEN UNSERE HEIMISCHE TIERWELT!”. Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilt die Forderung der Grünen, Nachtzieltechnik auch für die Jagd auf Reh- und Rotwild freizugeben. Der BJV setzt auf biologischen Sachverstand beim Waldumbau, auf Wertschätzung der Natur und gelebte Ökologie, nicht auf ideologische Parolen ++++ Am Samstagmorgen entdeckten Jagdteilnehmer auf Weide bei Thailen, einem Ortsteil von Weiskirchen (Landkreis Merzig-Wadern), ein schwer verletztes Islandpferd. Das Pferd hatte eine tiefe Verwundung, die wie eine Schussverletzung aussah. Die sofort verständigte Tierärztin schläferte das Tier aufgrund der Schwere seiner Verletzungen ein. Medienberichten zufolge könnte es sich um eine Schussverletzung handeln. Die Pferdekoppel liegt auf einer Waldlichtung, in dem umgebenden Waldgebiet hatte an dem Morgen eine Jagd stattgefunden. Die Polizei ermittelt ++++ Erste Nachweis eines Goldschakals in Thüringen am 1. August 2019 im Nationalpark Hainich. Wie die Nationalparkleitung mitteilt: Um 17.33 Uhr passierte er eine Fotofalle. Zunächst war es lediglich eine Vermutung, doch nun bestätigten auch Experten anhand der Fotos eindeutig, dass es sich bei diesem Tier um einen Goldschakal handelt ++++ Bei Hafenlohr im Landkreis Main-Spessart sind zwei Wanderer “tierisch in Bedrängnis geraten”, wie die Polizei berichtet: Die zwei wurden am Mittwochabend im Wald von einer Rotte Wildschweine umringt und mussten sich auf einem Holzstoß in Sicherheit bringen. Eine Streife der Marktheidenfelder Polizei rückte an und „befreite“ das Paar aus seiner misslichen Lage ++++ In Serbien und Myanmar hat es erstmals Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gegeben. Mit China, der Mongolei, Nordkorea und Russland sind vier weitere Staaten in der Region Asien von der Tierseuche betroffen. In Europa ist die ASP mittlerweile bei Wild- und/oder Hausschweinen in 16 Ländern aufgetreten, darunter zehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Dabei gab es vergangene Woche bis zum 14.8. laut OIE weitere ASP-Ausbrüche in Nutzschweinebeständen von Rumänien, der Ukraine und Moldawien. In der Slowakei ist die Zahl der bekannten Infektionsherde mittlerweile auf sechs kleinere Haltungen gestiegen, die alle nahe der ungarischen Grenze angesiedelt sind ++++

...........................................................................................................................

EIN ANSCHLAG AUF JAGD UND ARTENSCHUTZ

Die „Wald vor Wild“-Ideologie bekommt neuen Rückenwind aus dem Bundesumweltministerium.

Nicht zu fassen: Ausgerechnet aus dem Bundesumweltministerium kommt ein Vorstoß, den verhängnisvollen Schlachtruf „Wald vor Wild“ bundesweit im Jagdrecht festzuschreiben. Im Haus der SPD-Ministerin Svenja Schulze sind die Jagdgegner offenbar so stark, dass sogar Schnapsideen aus dem „schwarzen“ Bayern nachgeplappert werden, wenn es in den grünen Kram passt.

Keine Missverständnisse: Niemand plädiert gegen sinnvolles Management der Schalenwildbestände. Es geht auch nicht um den Trophäenkult. Sondern darum, den Wald nicht noch stärker auf Renditedenken zu reduzieren. Und die bewährten Anstandsregeln der Jagd durch eine Zeit zu retten, in der zwar viel über Tierwohl und Artenschutz gelabert wird, aber solche Grundsätze in der Praxis kaum noch einen Pfifferling wert sind. Zur Wahrheit gehört, dass das Unheil in Bayern seinen Anfang nahm.

Als ein CSU-Ministerpräsident Edmund Stoiber den Freistaat auf Rendite trimmte, um als Musterschüler im Schuldenabbau zu glänzen. Ein willkommener Erfüllungsgehilfe einer neuen Forst-Ideologie, die das Schalenwild zur Wurzel aller Übel erklärte. Im Schulterschluss mit einem Teil der Öko-Bewegung und frühen Fernsehpropheten.

Die neue Lehre verbreitete sich rasch über den Rest der Republik. Mit Drückjagden gegen die Regeln der Waidgerechtigkeit, nicht nur wegen lächerlich geringer Kahlwildanteile beim Streckelegen. Sondern auch wegen der tierquälerischen Schussverletzungen und gnadenlos hetzender Hundemeuten. Schonzeiten wurden und werden aufgeweicht, Abschusspläne zur Makulatur bis hin zum offenen Rechtsbruch. Noch schlimmer:

Es sind oft dieselben Forstleute, die ihre nicht zahlenden Jagdgäste gegen Anstandsregeln gewähren lassen und zugleich den Wolf als Jagdhelfer befürworten, obwohl dieser die Weidewirtschaft ruiniert. Mit verhängnisvollen Folgen für den Artenschutz in der Kulturlandschaft. Aber unter dem Deckmantel einer völlig überbewerteten Reduktion der Schalenwildbestände durch das Raubtier.

Während die Grünen auch in Bayern ins Horn der Forstpartie stoßen, verschweigen sie gern die fatalen Folgen einer Energiewende, die Ackerfrucht als Futter für Biogasanlagen missbraucht und auch so das gern beklagte Insektensterben befördert. Nährboden für explosionsartige Schwarzwildvermehrung dazu. Und Rechtfertigung für nicht selten gnadenlose Drückjagden in den staatlichen Forsten. Zugleich straft die Wirklichkeit so manche Heilsversprechen der „neuen“ Forstlehre Lügen.

Aber auch das dient dem Versuch, „Wald vor Wild“ weiter durchzusetzen. Dass sich die meisten Umweltverbände damit zu nützlichen Idioten machen lassen, passt ins Bild. Wie die Nabu-Unterwanderung des Bundesumweltministeriums, die eben erst Verwaltungsrichter stoppen mussten. Jäger, die meinen, dass es genüge, bei solcher Bedrohung auf die Grünen zu schimpfen, haben den Schuss nicht gehört. Das süße Gift der scheinbar einfachen Lösungen wirkt längst auch in den anderen (Volks?)-Parteien. Im deutschen Süden protestieren Tierschutzvereine und Jäger bereits gemeinsam gegen den staatlichen Frevel am heimischen Wild.

Es wird Zeit, neue Mehrheiten jenseits der Parteipolitik zu suchen. Gegen die Öko-Kumpanei, für die im Wald und auf dem Maisacker Tier- und Artenschutz allenfalls Symbolcharakter haben.

Quelle: OutfoxWORLD | Michael Lehner | 13.08.2019

....................................................................................................

11.08.2019 | Offener Brief zur Waldkrise

Deutschland braucht eine Waldwende - Mischwald statt Monokulturen. Angesichts der aktuellen Waldkrise fordert eine Gruppe von Waldexperten, Forstpraktikern, Waldbesitzern und Verbändevertretern in einem offenen Brief an Bundesministerin Klöckner eine Abkehr von der konventionellen Forstwirtschaft.

Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner, 

die aktuelle Situation des Waldes in Deutschland ist besorgniserregend. Es handelt sich um eine nicht nur vom Klimawandel getriebene Waldkrise. Das aktuelle Krisenmanagement der Forstwirtschaft allerdings ist rückwärtsgewandt und waldschädlich. Die beim Ministertreffen in Moritzburg verkündete Erklärung ist als „Moritzburger Bankrott-Erklärung“ zu bezeichnen. Wir fordern die staatliche Forstwirtschaft auf, anstelle teurem Aktionismus endlich eine sachkundige Fehleranalyse des eigenen Wirkens vorzunehmen und dabei alle Akteure mit ein zu beziehen. Gefordert werden eine konsequente Abkehr von der Plantagenwirtschaft und eine radikale Hinwendung zu einem Management, das den Wald als Ökosystem und nicht mehr länger als Holzfabrik behandelt. 

Am 1. August 2019 haben fünf Forstminister der unionsgeführten Länder einen sogenannten „Masterplan“ für den von Hitze, Borkenkäfer, Feuer und Dürre gebeutelten Wald in Deutschland verabschiedet. Der Bund soll ab 2020 als Reaktion auf den Klimawandel 800 Millionen Euro bereitstellen, um die entstandenen Schäden zu beseitigen, die Schadensflächen wieder aufzuforsten sowie für einen „klimaangepassten“ Waldumbau - u.a. unter Verwendung nicht heimischer Baumarten, die bisher noch nicht im Wald angebaut wurden. Die Forschung solle sich deswegen zukünftig auf Baumarteneignung und Forstpflanzenzüchtung konzentrieren – Stichwort: „Klimaangepasster Zukunftswald 2100“.

Bemerkenswerter Weise werden die vorwiegend als Folge der extremen Trockenheit 2018 entstandenen Schäden alleine dem Klimawandel angelastet. Dabei trifft der Klimawandel auf einen Wald, der systemisch krank ist durch das Anpflanzen von nicht heimischen Baumarten, Artenarmut, Monokulturen, Einschichtigkeit, durchschnittlich geringes Lebensalter, maschinelle Bodenverdichtung, Entwässerung, etc. etc. Ein gesunder, widerstandsfähiger Wald sähe anders aus! Der Masterplan betont: Eine nachhaltige, multifunktionale und „aktive“ Waldbewirtschaftung bleibe weiterhin unverzichtbar – und meint damit, es dürfe sich an seinem naturfernen Zustand nichts ändern. Verwiesen wird auf die „Kohlenstoffspeicher- und Substitutionseffekte“ von Holzprodukten. Der Einsatz von Holz z. B. im Bauwesen solle verstärkt und damit die Holz- Nachfrage weiter angeheizt werden, - wohl wissend, dass der Forst in Deutschland diese Nachfrage längst schon nicht mehr decken kann. Tatsächlich leiden die Waldbesitzenden unter schlechten Holzpreisen, wegen eines Überangebots von Stammholz auf dem Weltmarkt. 

Bei all diesen Forderungen wird klar: An der bisherigen, jahrzehntelang praktizierten Forst- Strategie soll sich grundsätzlich nichts ändern. Das Konzept ist einfach: Bäume fällen – Bäume pflanzen. Allenfalls soll sich das „Design“ der zukünftigen Kunst-Forsten aus perfekt ausgeklügelten Baumarten-Mischungen ändern, von denen man glaubt, sie könnten den Klimawandel unbeschadet überstehen. Allen Ernstes will man also der Öffentlichkeit weiterhin eine so genannte „Zukunftsstrategie“ zur Rettung des Waldes verkaufen, die nahtlos an das Leitbild einer auf allgemeine Ablehnung stoßenden Holzfabrik anknüpft und angesichts der momentan großflächig zusammenbrechenden Nadelholz-Plantagen als gescheitert gelten muss. Ein wesentlicher Teil der jetzt abgestorbenen Wälder ist eben jener Teil, der 1947 auf deutlich größerer Fläche als heute als Nadelholzmonokulturen wieder begründet wurde. Nur mit einem Unterschied zu damals: Für die Waldbesitzer sollen diesmal erhebliche Beträge aus der Steuerkasse bereitgestellt werden. 

Der Klimawandel schreitet voran und dies hat ohne Frage massive Auswirkungen auf alle Landökosysteme, wie auch auf den Wald. So zu tun, als hätten die letzten zwei Dürrejahre die Katastrophe allein verursacht, ist aber zu billig. Die Katastrophe ist bei genauerem Hinschauen auch Folge einer seit Jahrzehnten auf Nadelholz fixierten Forstwirtschaft - in einem Land, das einst von Natur aus flächendeckend von Laubmischwäldern dominiert wurde. Man gibt nicht gerne zu, dass man über 200 Jahre lang auf die falsche Nutzbaumart (Fichte) gesetzt und zudem künstliche, ökologisch hoch instabile und damit hoch risikoreiche Forst-Ökosysteme geschaffen hat. Ein ganzer Erwerbszweig hat sich vom Nadelholz abhängig gemacht. Und jetzt steht die deutsche Nadelholzwirtschaft kurz vor dem Bankrott. 

Es wäre nur ehrlich und zudem ein Zeichen politischer Größe gewesen, wenn Sie und die Forstminister in Moritzburg erklärt hätten: Ja, unsere Forstwirtschaft hat in der Vergangenheit Fehler gemacht, und ja, wir sind bereit für eine schonungslose Analyse, die nicht nur rein forstliche, sondern auch waldökologische Gesichtspunkte mit einbezieht. Stattdessen hat man sich auf allseits bereits bekannte, vorgestanzte Ausreden beschränkt, die jede selbstkritische Reflexion vermissen lassen. 

Klar ist: Wir brauchen endlich Ruhepausen für den Wald in Deutschland, der jahrhundertelang ausgebeutet wurde. Wir brauchen ein neues, ökologisch orientiertes Konzept für den zukünftigen Wald, - keinen hektischen „Waldumbau“, sondern schlicht Waldentwicklung – hin zu mehr Naturnähe, die dem Wald als Ökosystem den notwendigen Spielraum belässt, selbstregulierend auf die sich abzeichnenden Umweltveränderungen reagieren zu können. Wir brauchen eine systemische Waldwirtschaft, die nicht weniger rentabel ist als die bisherige, dafür aber wesentlich stabiler und widerstandsfähiger gegen absehbare Umweltveränderungen sein muss. Die jetzt von allen Bürgerinnen und Bürgern über ihre Steuern zu bezahlenden Hilfen für die Waldbesitzenden sind politisch nur dann treuhänderisch im Sinne des Gemeinwohls gerechtfertigt, wenn die damit geförderten Wälder der Zukunft nicht wieder in der nächsten, in Teilen von der Forstwirtschaft selbst erzeugten Kalamität enden. 

Darum fordern die Unterzeichner von der Bundesregierung und insbesondere von Ihnen, Frau Klöckner, einen Masterplan, der diesen Namen auch verdient:

Auf Kalamitätsflächen (schwerpunktmäßig im öffentlichen Wald!) ist die Wiederbegründung durch natürliche Waldentwicklung (Sukzession) u.a. mit Pionierbaumarten zu bewirken. Im Privatwald sind Sukzessionen zur Wiederbegründung gezielt zu fördern. Größere Kahlflächen sollten mit maximal 400 bis 600 Großpflanzen heimischer Arten pro Hektar bepflanzt werden, um gleichzeitig Sukzession zuzulassen.

Auch zur Förderung von Sukzession sollten die Flächen nicht mehr vollständig und nicht maschinell geräumt werden; es ist so viel Holz wie möglich im Bestand zu belassen (zur Förderung einer optimalen Boden- und Keimbettbildung, des Bodenfeuchte-Speichers sowie eines natürlichen Verbiss-Schutzes). Im Privatwald sollte der Nutzungsverzicht auf den Kalamitätsflächen gezielt gefördert werden, nicht zuletzt aus ökologischen Gründen und um den Holzmarkt zu entlasten.

Bei der Förderung von Wiederbegründungs-Pflanzungen im Privatwald: Vorrang von standortheimischen Baumarten (aus regionalen Herkünften); weite Pflanzabstände wählen, um der Entwicklung von Pionierarten ausreichend Raum zu lassen.

Für die Zukunftswälder: Durchforstungen minimieren (low-input-Prinzip), Vorräte durch gezielte Entwicklung hin zu alten dicken Bäumen aufbauen, Waldinnenklima schützen/ Selbstkühlungsfunktion fördern (- sollte höchste Priorität haben wegen des rasch fortschreitenden Klimawandels!), Schwersttechnik verbieten, weiteren Wegebau und - ausbau unterlassen, natürliche selbstregulatorische Entwicklungsprozesse im bewirtschafteten Wald sowie auf (größeren) separaten Flächen im Sinne eines Verbundsystems zulassen und fördern; Schalenwilddichten drastisch reduzieren (Reform der Jagdgesetze).

Wie im Bereich des seit den 80er Jahren etablierten Ökolandbaus sollte die Krise unserer Wälder heute Anlass sein, mindestens zwei bestehende forstlich arbeitende Hochschulen in Hochschulen für interdisziplinäres Waldökosystemmanagement umzuwandeln, ein Beitrag nicht nur zur Fortentwicklung der Forstwissenschaft und Forstwirtschaft in Deutschland, sondern auch von globaler Bedeutung! Das Ziel muss es sein, die Holzerzeugung durch weitgehend natürliche Waldproduktion zu leisten und hier in Deutschland, dem Geburtsland der Forstwissenschaft, den Anfang damit zu machen.

Leitmotto: SYSTEMISCHES WALDÖKOSYSTEM-MANAGEMENT STATT HOLZFABRIKEN

Die Unterzeichner

Dr. Franz Alt (Journalist und Autor) - Bigi Alt (www.sonnenseite.com) - Jana Ballenthien (Waldreferentin, ROBIN WOOD) - Martin Bertram (Forstwissenschaftler) - Claudia Blank (Sprecherin der BundesBürgerInitiative WaldSchutz, BBIWS) - Wilhelm Bode (Autor und vormals Leiter der Saarländischen Forstverwaltung; Leit.Min.Rat a.D.) - Klaus Borger (Assessor des Forstdienstes und Staatssekretär a.D., Vorsitzender Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald w.V.) - Reinhard Dalchow (Pfr. i. R., Bundesvorstand Grüne Liga, Mitglied der AG Kirchenforst) - Susanne Ecker (Sprecherin BI Schützt den Pfälzerwald) - Gotthard Eitler (Förster i.R.) - Hermann Edelmann (Mitgründer Pro Regenwald) - Dr. Lutz Fähser (Forstamtsleiter i.R., Lübeck) - Herbert Fahrnbauer (Sprecher BI gegen die Waldzerstörung) - Dr. Andreas Fichtner (Wissenschaftler, Leuphana Universität Lüneburg) - Professor Dr. Maximilian Gege (Vorsitzender B.A.U.M.) – Peter Gerhardt (denkhausbremen) - Franz Gregetz (BundesBürgerInitiative WaldSchutz) - Manfred Großmann (Leiter Nationalpark Hainich) - Jessica und Hakan Günder (Bürgerinitiative: BI fightforforest Odenwald) - Sylvia Hamberger (Gesellschaft für Ökologische Forschung) - Mark Harthun (Fachbereichsleiter Naturschutz, Stellvertr. Landesgeschäftsführer NABU Landesverband Hessen) - Dr. Annette Hartmann (Baumaktivistin Geisenfeld) - Hermann Graf Hatzfeldt (Waldbesitzer, ehm. Vorsitzender FSC-Deutschland) - Gaby und Joachim Heger (Sprecher Bürgerinitiative Lachwald-erhalten.de) - Hajo Hoffmann (Minister a.D. ) – Birgit Huvendieck (BI Baumschutz Braunschweig) - Prof. Dr. Pierre Ibisch (Direktor Centre for Econics and Ecosystem Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Vorstand Deutsche Umweltstiftung, Vorstand European Beech Forest Network) - Dr. Lebrecht Jeschke (ehem. Direktor des Landesnationalparkamtes Mecklenburg-Vorpommern) - Eberhard Johl (BI-Baumschutz Hildesheim) - Martin Kaiser (Geschäftsführer Greenpeace) – Dr. Bernd Kempf (Bürgerbewegung Freunde des Spessarts, BBFdS) - Tanja Keßels (Protect, Natur-, Arten- und Landschaftsschutz e.V.) – Jutta Kill (Biologin, Beraterin für soziale Bewegungen, Autorin) - Kerstin Klein (BI Stadtwald Raunheim) - Regina Klein (BI Waldschutz im Taunus) - Armin Kohler (Verein Entwicklung Lebensraum Kißlegg e.V.) - PD Dr. Werner Kratz (FU Berlin, stv. Vorsitzender NABu Brandenburg) – Wolfgang Kuhlmann (Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz) - Max V. Limbacher (M.A. Ortsvorsteher Kirkel Limbach) - Dr. Siegfried Klaus (AG Waldnaturschutz im NABU Thüringen) - Prof. Dr. Hans D. Knapp (DirProf.a.D., Succow Stiftung, Vorstand European Beech Forest Network, EuroNatur) - Heinz Kowalski (Stellv. Landesvorsitzender NABU NRW, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Ornithologie und Vogelschutz) - Sandra Kraus (Ameisenhegerin Homburg) - Michael Kunkel (BN Ortsgruppe Heigenbrücken) - Dr. Liebhard Löffler (Vorsitzender Verein Nationalpark Steigerwald e.V.) - Dr. Petra Ludwig-Sidow (Dipl.Geol., Wald-AG des NABU Ammersbek) – Jürgen Maier (Geschäftsführer, Forum Umwelt & Entwicklung) - László Maraz (Koordinator Dialogplattform Wald/ AG Wälder, Forum Umwelt & Entwicklung) – Michael Müller (Parlamentarischer Staatssekretär a.D. im. Bundesumweltministerium, Bundesvorsitzender NaturFreunde Deutschland) - Peter Naumann (Bergwaldprojekt e.V.) - Prof. Dr. Kai Niebert (Präsident DNR - Deutscher Naturschutzring) - Dr. Jörg Noetzel (Sprecher der Bürgerinitiative Zukunft Stuttgarter Wald) - Dr. Lars Opgenoorth (Ökologe, Philipps- Universität Marburg, European Beech Forest Network) - Norbert Panek (Agenda zum Schutz deutscher Buchenwälder) - Silvia Roelcke (waldproblematik.de) - Max Rossberg (Chairman European Wilderness Society) - Birgit Huvendieck (BI Baumschutz Braunschweig) – Ulrike Rothbarth (BI Baumschutz Braunschweig) - Doz. Dr. Wolfgang Scherzinger (ehem. Wissenschaftler/Zoologe des Nationalparks Bayerischer Wald) - Edmund Schultz (Waldschützer, Braunschweig) – Evelyn Schönheit & Jupp Trauth (Forum Ökologie & Papier) - Jörg Sommer (Vorstandsvorsitzer Deutsche Umweltstiftung) - Dr. Georg Sperber (ehemaliger Leites des Forstamts Ebrach) - Wolfgang Stoiber (Vorsitzender, Naturschutz und Kunst – Leipziger Auwald e.V. - NuKLA) - Gerlinde Straka (Projektkoordinatorin Wald, Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke) - Knut Sturm (Forstamtsleiter, Stadtwald Lübeck ) – Prof. em. Dr. Michael Succow (Stiftungsratsvorsitzender Michael Succow Stiftung) - Walter Trefz (Förster) - Olaf Tschimpke (Präsident, NABU- Naturschutzbund Deutschland e.V.) - Florian Tully (2. Vorstand Verein Nationalpark Steigerwald e.V.) - Silvia Wagner (Sprecherin BI pro Ettersberg) - Dr. Torsten Welle (Naturwald Akademie) - Dr. Volkhard Wille (Vorstand, OroVerde – Die Tropenwaldstiftung) - Peter Wohlleben (Förster und Autor, Wohllebens Waldakademie) 

Quelle: Deutsche Umweltstiftung | Jörg Sommer 2019 | Sonnenseite: Ökologische Kommunikation mit Franz Alt

....................................................................................................

Bayerns Grünenchef im Blutrausch

Der Fraktionsvorsitzende Ludwig Hartmann fordert den Einsatz von Nachtzieltechnik auf Reh- und Rotwild in Bayern. Er halte die Forderung von Ministerpräsident Söder 30 Millionen Bäumchen zu pflanzen für ein „gigantisches Wildfütterungsprogramm“, wenn man nicht konsequent jagen würde. Nach seinen Vorstellungen, sollten Waldbesitzer dann auf den eigenen Flächen jagen dürfen, auch wenn diese in einer anderen Jagdpacht liegen. Die Nachfrage von "Jagderleben", ob er für eine Abschaffung des Revierjagdsystems sei und wie er sich die Zusammenarbeit der Jagdpächter und Waldbesitzer in einem solchen Fall vorstelle, überging Hartmann.

Er gab an, dass er „ausdrücklich für effektivere Jagd und insbesondere eigenverantwortliche Bejagung der Waldbesitzer auf deren Grund“ plädiere. Das Ziel müsse sein „den Wildbestand runterzukriegen.“ Auf die Frage von Jagderleben hin, ob damit auch Schonzeitverkürzungen oder -aufhebungen einhergehen, antwortete der Politiker, „Die Regelung, dass im Herbst der Rehbock – nur weil ihm das Geweih fehlt – geschont aber weibliches Wild bejagt wird, ist überkommen. Der Trophäenkult darf nicht dazu führen, dass der Schalenwildbestand nicht ausreichend dezimiert und die Waldverjüngung so gefährdet wird.

................................................................................................................................

Superfest der Jäger in Bürgstadt

Als großen Erfolg können die Jäger der Hegegemeinschaft Eichenbühl ihr Familienfest 2019 verbuchen. Am 26. Juli trafen sich nicht nur Revierverantwortliche mit ihren Familienangehörigen und Freunden verschiedener Hegegemeinschaften im Landkreis in Bürgstadt. Auch Behördenvertreter des Landratsamtes, der Gemeinden und Waldbesitzer fanden sich zum Familienfest ein, ebenso Klaus-Peter Gerhardt, Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe Obernburg.

Bildquelle: Privat

Organisiert wurde das mittlerweile zur Tradition gewordene Familienfest von der Hegegemeinschaft Eichenbühl. Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung der Jäger mit der musikalischen Begrüßung durch die Jagdhornbläser unter Leitung von Karl-Otto Steiniger. Hegegemeinschaftsleiter Joachim Asmussen erfreute sich über den großen Zuspruch und den großartigen Zusammenhalt unter den Jägerinnen und Jägern innerhalb der Hegegemeinschaften. Asmussen sei der fruchtbare Dialog zwischen Revierverantwortlichen und den Waldeigentümern von großer Wichtigkeit. Vor dem Hintergrund der Verbisssituation in der Hegegemeinschaft würden alle Anstrengungen unternommen, auf die Ziele der Waldbesitzer einzugehen.

Bildquelle: Privat

Vor den Augen der der großen und kleinen Zuschauer warteten nicht nur Jagdhornbläser auf, es gab auch eine viel beachtete kurze Darbietung mit einem Wüstenbussard, den Kurt Väth abtrug. Auch die vielen Kinder waren über dessen einzigartigen Flugkünste begeistert und dankten dies mit reichlich Applaus. Der Zulauf hielt im idyllischen Innenhof des Weinguts Alexander Farrenkopf ab dem späten Nachmittag bis in den Abend hinein an. Köstlichkeiten aus dem Weinkeller und eine Riesenauswahl an Schmankerl aus der Winzerküche wurden kredenzt. Spät am Abend lichteten sich die Reihen im Innenhof, nach einem Superfest der Jäger.
...............................................................................................................................

Hier zum Uploaden:       http://pdf-ins-internet.de/?p=56857

...............................................................................................................................

Die Trichinenuntersuchungsstelle in der Praxis der amtlichen Tierärztin Gaby Horn, Hardtring 85, 63785 Obernburg schließt bedauerlicherweise zum 01. August 2019.

Für den nördlichen Landkreis wurden nunmehr folgende Möglichkeiten geschaffen, die Proben ab 01. August 2019 abzugeben:

Beim Landratsamt Obernburg, Bürgerservice, zu den Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Mittwoch 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Donnerstag 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Freitag 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

In der Mittagszeit von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr erfolgt keine Annahme der Trichinenproben.

Alternativ direkt bei der Trichinenuntersuchungsstelle Frau Claudia Sellinger, Abgabe in der Tierarztpraxis Meinunger/Wölfelschneider, Bischofstraße 31 in Miltenberg. Auch hier sind die Öffnungszeiten zu beachten:

Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Mo., Di., Do. und Fr. 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr und Samstags 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Bei einer Abgabe von mehr als 10 Proben sind diese immer direkt an die Trichinenuntersuchungsstelle Frau Claudia Sellinger in Miltenberg zu verbringen. Bitte melden Sie sich bei diesen höheren Stückzahlen zuvor telefonisch an unter 0171/8096138 oder Praxistelefon 09371/8652. 

...............................................................................................................................

Trichinenprobeentnahme - Fortbildung für Jägerinnen und Jäger

Schulung am Donnerstag, den 24. Oktober 2019 im Sitzungssaal des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim. Haus IV, 4. Stock, Gartenstraße 2a. Parkplätze sind im Hof des Landratsamtes Gartenstraße 1 verfügbar. Es handelt sich um die Übertragung hoheitlicher Aufgaben durch das Landratsamt. Voraussetzung für die Beauftragung ist neben einem gültigen Jagdschein auch die Teilnahme an dieser Schulung zur Entnahme und Kennzeichnung von Trichinenproben.

Anmeldungen für die Schulung nimmt das Veterinäramt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis in Bad Mergentheim unter der Telefonnummer 07931/4827-6253 entgegen.

................................................................................................................................

Upload hier:

https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/maeh-knigge_lfl-information.pdf

...............................................................................................................................

Wildvermarktung

Der Mainland Miltenberg - Churfranken e.V. räumt die Nutzung der Wortmarke „Churfranken“ für die Namensgebung „Churfrankenjäger“ ein. Hierzu wird derzeit an einem entsprechenden öffentlichkeitswirksamen Logo gearbeitet, dessen Erscheinungsbild den Erfordernissen der Mainland Miltenberg - Churfranken e.V. gerecht wird. 

Die Wildvermarktungsinitiative hatte sich bereits zur Gänskerb 2018 in Bürgstadt einen Namen gemacht. Extravagante Wildspezialitäten aus der Region wurden in der Gewölbehalle des Rathauses gemeinschaftlich präsentiert. Die Churfrankenjäger werden in diesem Jahr bei mehreren Veranstaltungen präsent sein und Wildspezialitäten aus den Hegegemeinschaften anbieten. Beispielsweise auch bei der Michaelismesse oder beim Miltenberger Adventsmarkt. Ziel der Wildvermarktungsinitiative ist es, gemeinsam mit Revierverantwortlichen aus den Hegegemeinschaften Wildprodukte koordiniert zu vermarkten. Das Gemeinschaftsprojekt soll die Steigerung des Wildabsatzes in der hiesigen Region fördern und strategisch ausrichten. Nicht alle Revierverantwortlichen Jägerinnen und Jäger sind in der Situation, ihre erlegten Kostbarkeiten zu veredeln, sicher umzuschlagen oder anzupreisen. Oft bleibt für ein paar Cent nur noch der Weg zum Wildhandel. Dabei hat unser heimisches Wildpret keine Konkurrenz zu befürchten. Es ist ein regionales Erzeugnis, frei von Medikamenten, lebt und stirbt unter Gottes Himmel in der Natur.

Wir Erzeuger aus den Hegegemeinschaften werden uns mit dem neu geschaffenen Logo auf den Produkten vom Handel abheben. Guten Gewissens können wir behaupten, dieses Wilderzeugnis kommt aus der Region Churfranken, das garantieren wir. Mit dieser gemeinsamen Kennzeichnung halten sich alle Mitglieder der Initiative an Regeln. Die Initiative wirbt für ein heimisches und ursprüngliches Produkt "Aus der Region Churfranken - für die Region Churfranken". Wir informieren und empfehlen während unserer Präsenz bei den Veranstaltungen die Verbraucher über die Vorzüge heimischen Wildbrets, der Sortenvielfalt und unsere sehr hohen Qualitätsansprüche

............................................................................................................................

Jägerinnen und Jäger aus dem südlichen Landkreis Miltenberg, können nun freiwillig die nicht für den Verzehr vorgesehenen Teile und anfallende Zerwirkreste - im Wesentlichen von Schwarzwild - sowie Fallwild dorthin verbringen. Die Sammelstelle ist 24 Stunden zugänglich, auch an Sonn- und Feiertagen. Auch Raubwild und Neozoen können einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden. Hierfür wurde eine separate Gefriereinheit verbaut mit der Aufschrift „Fellwechsel“.

Folgende Jägerinnen und Jäger haben sich bereiterklärt, TransponderCards auszuhändigen:

Weilbach-Weckbach: Michael Huber, Schopfäcker 5 0171 / 49 06 696
Weilbach-Weckbach: Susanne Huber, Schopfäcker 5 0171 / 50 92 191
Bürgstadt: Joachim Asmussen, Königsberger Straße 41 0171 / 75 79 770
Miltenberg: Alfred Meixner, Setzgasse 12 0151 / 61 51 07 84
Weilbach-Weckbach: Stephan Schmitt, Ohrnbachtalstraße 7 0151/14 14 65 48
Neunkirchen: Bernhard Stegmann, Hauptstraße 7 0151 /41 26 19 99
Kirchzell: Bodo Ballmann, Raiffeisenring 10 0171 / 63 21 318
Mönchberg: Kurt Väth, Am Sänger 35 0151 / 19 65 152
Altenbuch: Rudolf Zwiesler, Hauptstraße 127 09392 / 8761

Standort der Sammelstelle: 63897 Miltenberg, Altstadtweg 31
Die Telefonhotline für die Sammelstelle lautet: 0178 / 347 2862 (Stegmann, Bernhard). Die Sammelstelle verfügt auch über eine Mailadresse, diese lautet: Konfiskat-mil@gmx.de

...............................................................................................................................