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Revierverantwortliche wollen zukünftig noch enger bei der Schwarzwildjagd zusammenarbeiten

Miltenberg-Wenschdorf-Neudorf-Reichartshausen: Kein Inseldenken, sondern Kooperation und gemeinsame Strategien sind bei der Schwarzwildbejagung notwendig. Zu diesem Ergebnis kamen Revierverantwortliche und Gäste während einer Zusammenkunft im Stadtwald Miltenberg. Anwesend war auch Jürgen Farrenkopf, Stadtratkandidat der Miltenberger Wahlgemeinschaft und Inhaber des Gasthauses zum Hirschen in Wenschdorf, der diese Initiative unterstützt.

Als Jagdgenosse und erfahrener Experte in der Land- & Forstwirtschaft weiß er, dass eine Kooperation zwischen Jägern und Landeigentümern in der Bejagung des Schwarzwildes ausschlaggebend ist.

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++++ Feuerwehr in Flein (B-Wü) wurde zu einer Tierrettung gerufen, ein Jagdhund befand sich seit mehreren Stunden in einem Abwasserkanal. Mit Bagger gelang es das Abwasserohr freizulegen und den verletzten Jagdhund zu befreien. Bei der Anfahrt zur Rettung war leider das Feuerwehrfahrzeug kurz vor der Einsatzstelle in Schieflage geraten. Da Gefahr bestand, dass das Fahrzeug kippen könnte, wurde die FW Heilbronn zur Unterstützung hinzugezogen. Mit dem Bagger wurde dann der Feldweg verbreitert. Danach konnte mit dem Kran und einem Rüstwagen das Fahrzeug der FW Flein geborgen werden ++++ Gnadenlos - Gut gemeint und doch falsch gemacht: Das Polizeipräsidium Ulm berichtet, dass ein Mann eine Schachtel Munition zum Polizeirevier Biberach brachte. Der Mann hatte die Mun auf einem geerbten Grundstück gefunden. Wie die Polizei weiter mitteilt, seien die Beamten von Amts wegen dazu verpflichtet, gegen den Mann ein Strafverfahren einzuleiten. Also: Bei Fund immer die Polizei informieren, denn der Transport von erlaubnispflichtiger Munition sei nur mit einer waffenrechtlichen Erlaubnis möglich. Bei Funden von Waffen und/ oder Munition sei immer die Polizei zu informieren. Diese würden dann die „betreffenden Gegenstände vor Ort sicherstellen“. Nur dann seien keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten. Deutscher Rechtsstaat: Habt bitt Erbarmen mit diesem Mann ++++ WaffRÄndG echt blöd: Untere Jagdbehörden in Hessen verlängern derzeit keine Jagdscheine, so die ersten Auswirkungen des 3. WaffenRÄndG. Nicht sooo klug, somit ruht dann folglich irgendwann in ganz Hessen die Jagd? ++++ Eine Sauerei: Im Ammerland (NS) wurde eine Eiche gefällt, auf der sich ein Seeadler-Horst befand. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, sei der Horst erst kürzlich entdeckt worden. Kurz darauf fällten unbekannte Täter die Eiche mit dem Nest der seltenen Vögel. Die Polizei geht von einer gezielten Tat aus, da nur dieser Baum gefällt wurde und das Waldstück, in dem die Eiche stand, von einer Straße weit entfernt sei. Auf Nachfrage, ob möglichweise der Bau von Windkraftanlagen ein Motiv für die Tat darstellen könnte, gab der Beamte an, dass es in der Region zwar Überlegungen dazu gebe, aber keine konkreten Pläne ++++ Neues vom Fleischwolf: Eilantrag des NABU erfolgreich: Ohrdrufer Wölfin darf vorerst doch nicht „entnommen“ werden ++++

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Perfluorierte Alkylsubstanzen - Keine Wildkrankheit

Schreiben der Veterinärbehörden zu perfluorierte Alkylsubstanzen erreichten nicht nur die Jägerschaft. Hierbei handelt es sich nicht um eine Wildkrankheit. Die Belastung der beprobten Schwarzwildlebern rührt von einer natürlichen Fraßaufnahme her. Die Lebern von Bio-Landschweinen die in der Offenlandschaft gehalten werden, könnten ebenso belastet sein wie Innereien unseres urigsten Wildes, dem Schwarzwild. 

Im Jahr 2018 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine Neubewertung der gesundheitlichen Risiken durch PFOA und PFOS in Lebensmitteln veröffentlicht und den Grenzwert nach unten korrigiert, daher die aktuelle Empfehlung.

Das Fleisch unserer Sauen ist unbedenklich und von hervorragender Qualität. Wie sich diese Industriechemikalien überhaupt flächendeckend im Boden anreichern konnten, wird derzeit erforscht.

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Stadtschweine kurz vor Übernahme Miltenbergs?

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Hegegemeinschaft Kirchzell ermöglicht "Jungtreibern" Einblick in das Jagdgeschehen - Spannung garantiert! 

Für den Herbst und Winter 2020, hat die Hegegemeinschaft Kirchzell ihre Drückjagdtermine festgelegt. Drückjagden im Dreiländereck im Bayerischen Odenwald bieten die Möglichkeit, sich als Treiber aktiv zu beteiligen. Wer Interesse und Passion für unsere Natur mitbringt, kann sich mit Peter Hennig in Verbindung setzen. Kontakt erbeten unter puh_hennig@t-online.de oder per Whatsapp 0176 27862222.

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Initiative „Fellwechsel“ im Landkreis Miltenberg erfährt hohe Akzeptanz

Bereits zum dritten Mal im laufenden Jagdjahr wurden Raubwild und Neozoen im Kern wegen ihrer wertvollen Bälge und Felle der Fellwechsel GmbH übergeben. Wer die Wild-Konfiskat-Sammelstelle Miltenberg nutzt, kann dort seine Jagdbeute in einer Kühltruhe zur professionellen Bearbeitung verbringen.

Herzlichen Dank im Namen der teilnehmenden Jägerinnen und Jäger

Die Interessengemeinschaft Konfiskat-Sammelstelle-Miltenberg bedankt sich im Namen der teilnehmenden Jägerinnen und Jäger am Fellwechsel bei Landrat Jens-Marco Scherf und Behörden. Mit ihrer Bereitschaft "Fellwechsel" in der Sammelstelle zu etablieren stehen Landrat und Behörden für eine nachhaltige Jagd.

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Zäune sollen verhindern, dass ASP-infizierte Wildschweine die deutsch-polnische Grenze überschreiten. Die EU-Kommission zweifelt den Nutzen an.

Die Länder Brandenburg und Sachsen bauen entlang der Grenze zu Polen so genannte Wildschweinabwehrbarrikaden auf. Sie wollen nichts unversucht lassen, damit die in Polen grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) nicht mit Wildschweinen über die Grenze kommt. Laut Agrarministerin Julia Klöckner ist auch auf der polnischen Seite der Grenze ein Zaun geplant. Es sei wichtig, dass Polen nach Brandenburg und Sachsen ebenfalls eine solche Barriere angehe. Deshalb hat die Ministerin in Brüssel die Hilfe des Technischen Hilfswerk angeboten.

EU-Kommission: Grenzzäune helfen kaum

Die EU-Kommission warnt allerdings vor falschen Methoden im Kampf gegen die tödliche Tierseuche. So beschleunige zum Beispiel die Jagd auf Wildschweine die Verbreitung der ASP, da sich die Tiere weiter und schneller bewegen. Auch lange Zäune entlang der Grenzen der EU-Mitgliedstaaten böten keinen Schutz, sagte Bernard van Goethem, Direktor in der Generaldirektion für Gesundheit der EU-Kommission. Mit der Zeit würden Wildschweine solche Zäune überwinden.

BMEL: Wanderrichtung der Wildschweine beeinflussbar

Auf Nachfrage von agrarheute antwortet das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL):

„Die Erfahrungen haben gezeigt, dass solche Zäune durchaus Einwirkungen auf die Migrationsrichtung von Wildschweinen haben können. In anderen Mitgliedstaaten wurden Zäune errichtet, um die Verschleppung der ASP aus einem infizierten Gebiet heraus zu verhindern. Auch bei den von Brandenburg und Sachsen errichteten mobilen Wildschweinbarrieren im deutsch-polnischen Grenzgebiet handelt es sich um Zäune, welche gezielt die Verschleppung aus einem bekannten infizierten Gebiet verhindern sollen.“

Daneben würden aber von den dafür zuständigen Bundesländern weitere wirksame Maßnahmen ergriffen, wie die verstärkte Kadaversuche oder Monitoring auf ASP. Für die Finanzierung und die Sicherung der Zäune sind die Bundesländer zuständig.

Wildschwein-freie Zone schaffen

Laut des BMEL geht es darum, durch Zäune und durch die Reduktion des Wildschweinebestandes eine möglichst Wildschwein-freie Zone als Puffer zu schaffen. Die Weiße Zone befindet sich in ASP-freiem Gebiet zwischen einem bekannten infizierten Gebiet eines Mitgliedstaates und einem nicht betroffenen Mitgliedstaat. Das Jagdmanagement erfolgt somit in einem ASP-freien Gebiet unter sehr kontrollierten Bedingungen. Über die genaue Ausgestaltung werde derzeit beraten. Grundsätzlich kann sowohl eine verstärkte Bejagung oder eine Jagdruhe ein probates Mittel sein, um die Ausbreitung der ASP zu vermeiden. Das entscheiden – im Falle eines Ausbruchs in Deutschland – die zuständigen Behörden vor Ort, da sie am besten abschätzen können, was das sinnvollste Mittel ist.

FLI: Zusätzliche Barriere bei Prävention gegen ASP hilfreich

Auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) erklärt auf Anfrage von agrarheute, dass Grenz- und Wild(schutz)zäune zur Prävention als zusätzliche Barriere hilfreich sein können. Sie können zumindest eine Verzögerung der Ausbreitung von ASP bewirken. Auch bei einem Seuchenausbruch sieht das FLI in ihnen eine sinnvolle Bekämpfungsmaßnahme, wie Tschechien gezeigt habe. Wildzäune seien aber keine absolute Barriere und würden nicht von intensiven Überwachungsmaßnahmen hinter dem Zaun entbinden.

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Hegegemeinschaftsversammlung der Hegegemeinschaft 5 Kirchzell: Freitag 27. März 2020, um 19:00 Uhr im Gasthaus zum Hirschen in Kirchzell.

Vorbereitung der Pflichttrophäenschau und Sammeln der Streckenlisten für das aktuelle Jagdjahr. 

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Hegegemeinschaftsversammlung der Hegegemeinschaft 2 Eichenbühl: Freitag 20. März 2020 um 19:00 Uhr Landhotel ADLER Bürgstadt

Besprechung und Vorbereitung der Pflichttrophäenschau mit Bewertung des Hegerings und Abgabe der Streckenlisten bitte in 2-facher Ausführung. Zur Diskussion stehen Wildfolgevereinbarungen. Ferner wird über eine Online-Erfassung der Jagdstrecken aus den Musterrevieren berichtet.

Jürgen Reichel, ehrenamtlicher Kormoranberater im Auftrag des Bayerischen Landesamt für Umwelt, informiert zur aktuellen Kormoransituation an Main, Mud und Erf.

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Hegegemeinschaftsversammlung der Hegegemeinschaft 3 Miltenberg: 01.April 2020 um 19:00 Uhr im Gasthaus zum Hirschen in Wenschdorf

Bitte erscheinen Sie wieder vollzählig, gerne mit ihren Begehern. Wir informieren Sie kurz über aktuelle Themen und nehmen gerne Anregungen auf. An diesem Veranstaltungsabend sammeln wir auch die Streckenlisten in 2-facher Ausführung ein und leiten diese der Jagdbehörde nach Durchsicht umgehend weiter.

Gemeinsam mit Ihnen besehen wir zur Vorbereitung der Pflichttrophäenschau den Kopfschmuck mit den Gehörnzetteln und der Streckenlisten auf Vollständigkeit. Sollten Sie in Betracht ziehen eine Abschussprämie für erlegtes Schwarzwild auch für das Jagdjahr 2019/2020 zu beantragen, ist eine dritte Kopie der Streckenliste sehr von Vorteil. Für die Abschussprämie nicht relevante aufgeführten Stücke (Rehwild, Muffelwild, oder Rotwild) können auf den Streckenlisten geschwärzt bzw. unkenntlich gemacht werden. Wir unterstützen Sie an diesem Abend sehr gerne beim Ausfüllen der Anträge.  

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Prüfen der Sicherheit von Jagdeinrichtungen

Revierverantwortliche Jäger müssen sich an die Vorgaben der Unfallverhütungsvorschrift „Jagd“ der Berufsgenossenschaft für Landwirtschaft, Gartenbau und Forsten. Auszug aus der VSG 4.4 §7 richten und beachten die Ordnungswidrigkeitenhinweise im §8.

„Der Unternehmer muss sicherstellen, dass Hochsitze, ihre Zugänge sowie Stege fachgerecht errichtet und mit Einrichtungen gegen das Abstürzen von Personen gesichert sind, bei ortsveränderlichen Hochsitzen die Standsicherheit gewährleistet ist, Hochsitze vor jeder Benutzung, mindestens jedoch einmal jährlich, geprüft werden, nicht mehr benötigte Einrichtungen abgebaut werden“.

Erstellen Sie sich eine Checkliste mit den wichtigsten Sicherheitspunkten und prüfen Sie sorgfältig.

Hier ein Beispiel

https://ljv-rlp.de/wp-content/uploads/2018/02/Checkliste-Sicherheitskontrolle-Ansitzeinrichtungen.pdf.

Oder Sie vergeben die Prüfung an Fachleute aus dem Bereich der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Alle Prüfungen sollten Sie schriftlich dokumentieren, damit Sie im Ernstfall gegenüber dem Gesetzgeber alles nachweisen können.

So nicht, denn ein Schandfleck wie dieser zieht Konsequenzen nach sich:.

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Der Jäger und sein Recht: Nachtsichttechnik

Trotz des Engagements und der intensiven Bemühungen der Jägerschaft stiegen die Schwarzwildbestände in den letzten Jahrzehnten immer weiter an. Dies hat eine Zunahme der Wildschäden durch Schwarzwild in der Landwirtschaft zur Folge. Daneben wird die Gefahr einer Übertragung des Erregers der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und der Verbreitung der Seuche innerhalb einer Population umso höher eingeschätzt, je höher die Schwarzwilddichte ist.

Im Rahmen eines Maßnahmenpaketes zur nachhaltigen Reduktion von Schwarzwild hat das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) bereits im Jahr 2015 die Verwendung von Nachtsichttechnik vorgesehen. Daneben wird der Einsatz der Nachtsichttechnik auf Grund der immer größer werdenden Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs der ASP auch in Bayern vermehrt zugelassen.

  • Hierfür ist die personenbezogene Erteilung einer jagdrechtlichen Ausnahmegenehmigung und eine waffenrechtliche Beauftragung durch das Landratsamt notwendig.
  • Diese ist antragsgebunden und ausschließlich auf sogenannte „Dual-Use“-Geräte bezogen.
  • Das sind Nachtsichtvorsatzgeräte, die auch ohne eine Genehmigung legal erworben werden können, da sie bestimmungsgemäß auch zur Verwendung mit Kameras oder Ferngläsern eingesetzt werden können.
  • Diese sind strikt revierbezogen, ausschließlich auf die Bejagung von Schwarzwild beschränkt und auf maximal drei Jahre befristet.
  • Nach Ablauf der Befristung ist eine erneute Antragstellung notwendig. Es besteht kein Rechtsanspruch auf erneute Genehmigung.
  • Das Nachtsichtvorsatzgerät darf erst im Revier auf die Zieloptik gesteckt und muss vor dem Verlassen des Reviers wieder von ihr getrennt werden.

Ob Revierpächter, Jagderlaubnisnehmer, Revierverantwortliche Person oder Eigenjagdbesitzer; jeder, der ein Nachtsichtvorsatzgerät verwenden möchte, benötigt eine auf seine Person lautende Genehmigung und Beauftragung. Der Antrag muss je nach Revierart vom Jagdvorsteher, Eigenjagdbesitzer oder Leiter des Forstbetriebs befürwortet und unterschrieben werden. Bei Jagderlaubnisnehmern ist zusätzlich die Unterschrift des Jagdpächters erforderlich.

Die Erteilung/Bewilligung ist kostenpflichtig.

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21.01.2019 | WaffG: Wärmebildvor- und Aufsatzgeräte waffenrechtlich erlaubt 

Im Zuge der Debatte um das neue Waffengesetz rudert das Innenministerium zurück: Wärmebildvor- und Aufsatzgeräte werden waffenrechtlich erlaubt. Nach der jüngsten Änderung des Waffengesetzes bestand Unklarheit darüber, inwieweit Wärmebildgeräte als Vor- oder Aufsatzgeräte waffenrechtlich erlaubt werden.

Ausgelöst wurde dies unter anderem durch die Aussage von Innenminster Horst Seehofer in einem Interview, dass nur restlichtverstärkende Vor- und Aufsatzgeräte erlaubt seien und die Regelung nicht für Wärmebildtechnik gelten werde. Die Firma Nitehog hatte nach der Berichterstattung darauf hingewiesen, dass ihrer Ansicht nach auch Wärmebildvor- und aufsatzgeräte künftig benutzt werden dürfen (sofern dies nach dem jeweiligen Landesjagdgesetz erlaubt ist). Daraufhin hat „jagderleben“ eine Anfrage beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gestellt, um den Sachverhalt zu klären.

Die Regelung tritt erst mit der Verkündigung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Die Regelungen der Landesjagdgesetze bleiben von der Neuregelung unberührt. Es ist also weiterhin notwendig zu prüfen, ob der Einsatz einer solchen Technik nach dem jeweiligen Landesjagdgesetz erlaubt ist oder nicht.

HIER LESEN SIE DEN EXAKTEN WORTLAUT DER STELLUNGNAHME DES BMI

„Das Interview mit Herrn Bundesminister Seehofer wurde am 11. November 2019 geführt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die waffenrechtliche Zulassung von Nachtsichttechnik (einschließlich der Frage, welche Technik von der geplanten Regelung erfasst werden sollte) im parlamentarischen Verfahren intensiv diskutiert. In diesem Zusammenhang sind auch Sicherheitsbedenken, u.a. auch die Gefahr der Verwendung möglicherweise minderwertiger Technik aus Billigimporten, vorgetragen worden.

Die zitierte Aussage von Herrn Bundesminister Seehofer in dem Interview mit der DJZ ist in diesem Kontext zu sehen. In der vom Deutschen Bundestag am 13. Dezember 2019 beschlossenen Fassung des Gesetzentwurfs, dem der Bundesrat am 20. Dezember zugestimmt hat, sind von der Regelung Nachtsichtvorsatz- und Nachtsichtaufsatzgeräte im Sinne von Anlage 2 Abschnitt 1 Nr 1.2.4.2. WaffG erfasst, unabhängig davon, ob diese als Restlichtverstärker oder mit Wärmebildtechnik arbeiten.

Um Unklarheiten in Bezug auf die kommende Regelung vorzubeugen, erstellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat derzeit in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt ein Merkblatt, in dem erläutert wird, welche technischen Hilfsmittel von der Regelung konkret erfasst sind.

Dieses Merkblatt wird voraussichtlich sehr zeitnah veröffentlicht werden.

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Information Veterinäramt Miltenberg

Die jetzt erschienene Neuauflage des Rahmenplans Afrikanische Schweinepest bündelt alle notwendigen Informationen für die Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der ASP und gibt das erforderliche rechtliche und technische Werkzeug an die Hand, um die von der EU geforderten Bekämpfungsmaßnahmen schnellstmöglich und effektiv veranlassen zu können. Hier sind insbesondere die Festlegung der erforderlichen Restriktionszonen und die Organisation und Durchführung jagdlicher Maßnahmen wie z.B. die gezielte Suche nach Fallwild oder die verstärkte Bejagung von Wildschweinen sowie die Untersagung der Jagd im betroffenen Gebiet zu nennen.

https://www.stmuv.bayern.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tiergesundheit/krankheiten/asp/rahmenplan.htm

Bitte erinnern Sie in diesem Zusammenhang Ihre Jagdkollegen auch an die erforderliche Beprobung von krank erlegtem, verunfalltem oder verendetem Schwarzwild, wobei die Jäger für die Probenahme bei verendet aufgefundenem Schwarzwild vom BJV eine Aufwandsentschädigung von 20.-€ erhalten. Das Landratsamt bedankt sich herzlich für Ihre Mithilfe.

Veterinäramt Miltenberg, Leiterin: Dr. Isabel Boecker-Kessel, Telefon: 09371 501-529 · Telefax: 09371 501-79532, Landratsamt Miltenberg · Fährweg 35 · 63897 Miltenberg

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Lust auf Wilderzeugnisse von registrierten regionalen Wildkammern? Informationen erhalten Sie von den Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell.