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++++ Bayerns Staatsregierung erhöht Abschussprämie für Sauen in nördlichen und östlichen grenznahen Landkreisen zu Thüringen, Sachsen und Tschechien. Jäger können für ein erlegtes Tier 100 Euro statt bisher 20 Euro bekommen, teilt das Umweltministerium am Sonntag in München mitteilte. Zudem sollen in den Regionen die Wildschweindichte und Tierbewegungen mit Hilfe von Drohnen erfasst werden. "Die gewonnenen Daten werden an die örtlichen Jäger weitergegeben, um die Bejagung gezielt auszubauen“ ++++ Staupe-Virus auf dem Vormarsch - dringender Rat: Hunde impfen lassen und an die Leine nehmen. Mehrere Fälle des meist tödlichen Staupe-Virus sind in den vergangenen Tagen gemeldet worden - zum Beispiel im Rheinland ++++ Wilderei: Im Kreis Rottal-Inn (Bayern) wurden fünf Rehe mit ungeklärten Schusswunden gefunden. Eines davon lebte noch und musste erlöst werden. In Rheinland-Pfalz wurden in einem Revier drei tote Stücke Wild gefunden: Ein Stück Schwarzwild, einen Rothirsch und einen Fuchs ++++ Wenschdorf: Jäger leuchtet nachts stundenlang mit PKW die Feldflur ab und erhellt die Schlafzimmer der Anwohner im Höhenort ++++ Auf den Menschen übertragbar: Bei einem toten Wildhasen hat das Landratsamt Günzburg die Hasenpest festgestellt. Die bakterielle Infektion ist auf Menschen und Haustiere übertragbar. Das Landratsamt dort warnt davor, tote oder verhaltensauffällige Wildhasen zu berühren ++++ 

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23.12.2019 I Wichtige Information vom Veterinäramt Miltenberg. Dr. Isabel Boecker-Kessel informiert:

Die jetzt erschienene Neuauflage des Rahmenplans Afrikanische Schweinepest bündelt alle notwendigen Informationen für die Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der ASP und gibt das erforderliche rechtliche und technische Werkzeug an die Hand, um die von der EU geforderten Bekämpfungsmaßnahmen schnellstmöglich und effektiv veranlassen zu können. Hier sind insbesondere die Festlegung der erforderlichen Restriktionszonen und die Organisation und Durchführung jagdlicher Maßnahmen wie z.B. die gezielte Suche nach Fallwild oder die verstärkte Bejagung von Wildschweinen sowie die Untersagung der Jagd im betroffenen Gebiet zu nennen.

https://www.stmuv.bayern.de/themen/tiergesundheit_tierschutz/tiergesundheit/krankheiten/asp/rahmenplan.htm

Bitte erinnern Sie in diesem Zusammenhang Ihre Jagdkollegen auch an die erforderliche Beprobung von krank erlegtem, verunfalltem oder verendetem Schwarzwild, wobei die Jäger für die Probenahme bei verendet aufgefundenem Schwarzwild vom BJV eine Aufwandsentschädigung von 20.-€ erhalten. Das Landratsamt bedankt sich herzlich für Ihre Mithilfe.

Veterinäramt Miltenberg, Leiterin: Dr. Isabel Boecker-Kessel, Telefon: 09371 501-529 · Telefax: 09371 501-79532, Landratsamt Miltenberg · Fährweg 35 · 63897 Miltenberg

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Lust auf Wilderzeugnisse von registrierten regionalen Wildkammern? Informationen erhalten Sie von den Hegegemeinschaften Eichenbühl, Miltenberg und Kirchzell.